News 15.03.2003

Liebe Ohrbeckerinnen und Ohrbecker,
es ist soweit: die 1. Änderung des Bebauungsplanes „Westlich Hellerner Weg“ wurde auf den Weg gebracht. Dabei geht es um zwei Bereiche:

1. Der WA3-Bereich, auf dem sieben sog. Stadtvillen entstehen sollten. Wie auch von der Bürgergemeinschaft Ohrbeck und zahlreichen Bürgern seinerzeit kritisiert, lässt sich eine solche „gehobene Bebauung“ möglicherweise in Osnabrück am Westerberg, jedoch nicht in Ohrbeck „auf dem platten Land“ realisieren. Dies hat nun auch der Planer des Bebauungsplanes „Westlich Hellerner Weg“ erkannt und möchte dort nun auch auf etwas kleineren Grundstücken die bereits bestehende Siedlung mit Einfamilienhäusern und Doppelhaushälften bebauen.

2. Der sog. WA4-Bereich, auf dem ein „Nahversorger“ entstehen sollte, soll ebenfalls umgeplant werden, um hier die bestehende Siedlung fortzusetzen. Auch hier hatten wir seinerzeit angeregt, eine „normale“ Bebauung zu planen, da sich „Tante-Emma-Läden“ mit einer max. Verlaufsfläche von 700 m² heute nicht mehr rechnen. Nach drei Jahren hat man dies auch an anderer Stelle erkannt.
Derzeitig läuft die frühzeitige Bürgerbeteiligung, bei der Sie und wir unsere Anregungen in die Änderungsplanung einbringen können. Der Wunsch des Planers ist zwar klar formuliert, aber es kann theoretisch auch alles andere in die neue Planung eingebracht werden. Auf der letzten Sitzung des Bau- und Planungsausschusses am 11.03.2004 hatten wir aber den Eindruck, dass alle Parteien nun auch in diesen Bereichen den Bau von Einfamilienhäusern und Doppelhaushälften befürworteten.
Vielleicht hätte es sich vor drei Jahren gelohnt, den Dialog mit den Ohrbecker Bürgerinnen und Bürgern zu suchen und nicht zu verweigern. Dann hätte man sich diese Änderung ersparen können und die Grundstücke wären bereits vernünftig bebaut.
Die Bürgergemeinschaft Ohrbeck wird selbstverständlich wieder bei der frühzeitigen Bürgerbeteiligung mitmachen und noch einmal verdeutlichen, dass in den Änderungsbereichen nur der Bau von eingeschossigen Einfamilienhäusern und Doppelhaushälften mit max. 2 Wohneinheiten entstehen sollte.

Mit freundlichem Gruß
Uwe Schmidt, Michael Bodi, Rolf Steenhusen
Bürgergemeinschaft Ohrbeck

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