News 15.11.2005

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

in seinem Vorwort auf dieser
Homepage hat Rolf Steenhusen schon einiges Neues aus der Sitzung des
Bau- und Wegeausschusses am 03.11.2005 berichtet. Zu einigen Themen
kann ich noch ein paar nähere Informationen geben.

Seit vier
Jahren fordern wir Geschwindigkeitskontrollen auf dem Gudenusweg. Diese
Straße ist als Sammelstraße ausgewiesen, gleichzeitig befinden sich
dort zwei Bushaltestellen mit äußerst wenig Platz auf dem Bürgersteig
für die wartenden Fahrgäste. Insbesondere im Winter ist dies äußerst
gefährlich, wenn dort im Dunkeln die Schulkinder stehen und
gleichzeitig viele Pendler mit ihren Pkw dort vorbei rasen. Dass der
Begriff „rasen“ nicht abwegig ist, hat Herr Dölling auf der Sitzung am
03.11.2005 bestätigt. Die Messprotokolle haben wir ja bereits vor
einiger Zeit veröffentlicht. Laut Herrn Dölling beginnt eine
verwarngeld-/bußgeldpflichtige Überschreitung bei mehr als 44 km/h.
Dies haben bei der 48 Stunden-Messung über 500 (!) Fahrzeuge geschafft
– trotz „rechts-vor-links“ und Pflanzbeete. Laut Herrn Dölling ist
diese Zahl absolut nicht mehr tolerabel und daher wird in den nächsten
Monaten verstärkt etwas gegen die Raser getan. Wie sagte Herr Dölling
zutreffend: „Mehr Schilder bringen nichts; die Leute merken es nur,
wenn’s an’s Geld geht“. „Möchtegern-Schumis“, die mit über 70 km/h über
den Gudenusweg „brettern“ (zur Erinnerung: max. 30 km/h ist hier
zulässig), sollten schon einmal sparen – für die Monatskarte der
Weser-Ems-Busse.

Am Gudenusweg wird sich noch etwas tun: Die
Bushaltestelle Gudenusweg (gegenüber der Einmündung Brockmannsweg) wird
noch im November verlegt und ist demnächst zwischen den Eichen
gegenüber der Bäckerei Grave zu finden. Wir hoffen, die Eichen können
stehen bleiben. Nicht dass wieder jemand meint, die Bäume seien
aufgrund des Laubfalls krank und müssen gefällt werden. Das hatten wir
schließlich an dieser Stelle schon einmal.. Mit der Verlegung der
Bushaltestelle sollen bessere Warte- und Einstiegsmöglichkeiten
geschaffen werden.

Unstimmigkeiten gibt es wieder einmal beim
Endausbau des Neubaugebietes „Westlich Hellerner Weg“. Diesmal geht es
um die Widmung als „Spielstraße“ mit max. Tempo 7 oder als Tempo
30-Zone. Laut Bauamt sollten die Straßen „Geschwister-Scholl-Straße“,
„Edith-Stein-Straße“, „Gräfin-von Maltzan-Straße“ sowie ein Teil des
„Johanna-Kirchner-Weges“ als Tempo 7-Bereich und die
„Elfriede-Scholz-Weg“ und der Anfang des „Johanna-Kirchner-Weges“ als
Tempo 30-Bereich gewidmet werden. Da in den geplanten Tempo
30-Bereichen auch Familien mit Kindern wohnen, hat die UWG nach Bitte
von Anwohnern beantragt, auch diesen Bereich als „Spielstraße“ zu
deklarieren. Dies soll aber erst ca. 40 Meter nach der Einmündung zum
Gudenusweg geschehen, damit die dort gültige
„Rechts-vor-Links-„Regelung nicht aufgehoben wird. Nachdem dieser
Antrag eingebracht wurde, erläuterte Herr Dölling, dass das gesamte
Neubaugebiet als Tempo 30-Zone ausgewiesen werde. Ein Ausweisung als
Spielstraße sei nicht zulässig, da eine durchgehende Asphaltdecke mit
Bürgersteig vorhanden sei. Da der Antrag der Gemeinde vorliegt, sind
wir nun auf die offizielle Antwort gespannt. Möglicherweise hat dies
auch Konsequenzen auf die Höhe der Anliegerkosten – und wer zahlt schon
gerne für etwas, was er dann nicht bekommt ?! Die Bürgergemeinschaft
wird auch weiter für Sie „am Ball bleiben“ und mögliche Unstimmigkeiten
mit der Gemeinde hinsichtlich Ausbau und Abrechnung versuchen zu
klären. Infos darüber finden Sie dann wieder hier auf der Homepage der
UWG Hasbergen.

Mit freundlichen Grüßen

Uwe Schmidt

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