News 04.01.2006

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
zunächst erst einmal ein frohes neues Jahr wünscht Ihnen die Bürgergemeinschaft Ohrbeck.
 
Wie auch schon vorher waren auch im vergangenen Jahr die Bürgergemeinschaft Ohrbeck und die UWG Hasbergen für Sie aktiv. Schwerpunkte waren dabei natürlich die Fertigstellung der neuen Siedlung „Westlich Hellerner Weg“, die Verkehrssituation am Gudenusweg und die Auswirkungen der neuen Trassen von L 78 (Osnabrücker Straße) und K 305 (Tecklenburger Straße). Nachgefragt haben wir auch immer wieder nach dem versprochenen Ersatz für den Ohrbecker Bolzplatz, der vor längerer Zeit dem Regenrückhaltebecken „Wilkenbach“ weichen musste. In diesem Punkt hat sich leider noch immer nichts getan.
 
Getan hat sich jedoch in den anderen Punkten etwas. Der Straßenendausbau „Westlich Hellerner Weg“ ist abgeschlossen worden. Viele Mitbürger mussten nun ihre Einfahrten und Vorgärten neu gestalten, da das Straßenniveau zum Teil deutlich unter dem blieb, was aus den früheren Informationen hervorging. Aber wie sagte unser Bürgermeister sinngemäß: „Selbst schuld, wer vorher Vorgärten und Einfahrten anlegt“. Aber nun sind die Straßen fertig. Dann wurde noch ein wenig gerätselt, ob es Spielstraßen werden oder Tempo 30-Zone. Nach Auskunft einer Anwohnerin im Baugebiet sollten die Einfahrtsbereiche Tempo 30-Zone werden, während die „Querstraßen“ als Spielstraßen ausgewiesen werden sollten. Damit wollte man erreichen, dass auf dem Gudenusweg weiterhin die Regelung „rechts vor links“ beibehalten werden könne. Auf Antrag der UWG Hasbergen wurde nun der Beginn der Spielstraße Richtung Gudenusweg vorgezogen, blieb aber noch soweit entfernt, dass die bisherige Vorfahrtsregelung weiterhin gilt. Interessant war, dass der Leiter des Ordnungsamtes im Wege- und Verkehrsausschuss erläuterte, dass überhaupt keine Spielstraßen im Baugebiet vorgesehen seien, sondern die gesamte Siedlung aufgrund der Ausbauform als Tempo 30-Zone ausgewiesen werde. Nun sind es aber doch Spielstraßen geworden, was der Sicherheit unserer und Ihre Kinder dient, und wir haben die Erkenntnis gewonnen, dass in unserer Verwaltung die zuständigen Mitarbeiter offenbar zu wenig miteinander sprechen.
 
Sehr positiv hingegen war die Arbeit des Ordnungsamtsleiters Heiko Dölling in Sachen Gudenusweg. Aufgrund der von uns geforderten Geschwindigkeitsmessungen wurde festgestellt, dass auf dem Gudenusweg gerast wird. Tempo 30, „Rechts vor links“, überfüllte Schulbushaltestellen – all das wurde von der Mehrheit der Pkw-, Kleinlast- und Lkw-Fahrern ignoriert. Jetzt wird auf dem Gudenusweg verstärkt geblitzt – und vielleicht hat der eine oder andere Raser demnächst die Gelegenheit, über sein Fahrverhalten etwas nachzudenken. Wenn’s an’s Geld geht oder gar der Führerschein weg ist, dann führt das hoffentlich mal zur Einsicht, wofür Geschwindigkeitsbegrenzungen da sind.
 
Unsere häufigen Hinweise auf die gefährliche Situation der Bushaltestelle Gudenusweg sind in der Verwaltung nicht im Papierkorb gelandet. Ende des Jahres wurde die Haltestelle in den Bereich der Eichen gegenüber der Bäckerei Grave verlegt. Die Wartefläche ist damit deutlich größer geworden, auch soll mittelfristig ein Wartehäuschen errichtet werden. Das ist mal etwas Sinnvolles. Ob eine Bushaltestelle in einer Kurve allerdings so sicher ist, wird sich zeigen. Das Gelände hinter der Bushaltestelle gehört übrigens der Gemeinde. Nach den Schneefällen der letzten Woche glänzte die Gemeinde damit, dass hier der Gehweg nicht vom Schnee geräumt wurde. Das hat die Gemeinde bisher auch immer unterlassen, aber in Zukunft wäre es doch sinnvoll.
 
Die L 89 ist da und besonders für ältere Ohrbeckerinnen und Ohrbecker ist Hasbergen mehr oder weniger weg. Anstatt parallel die Brücke zur Verlegung der Trasse zu bauen, wurde erst einmal der Bahnübergang gesperrt und dann mit dem Bau begonnen. Für Monate ist damit Hasbergen und damit die Verwaltung, die Sparkasse und Volksbank und diverse Geschäfte im Ortskern nicht mehr fußläufig erreichbar. Der Umweg über die L89 ist – gerade in dieser Jahreszeit – für ältere Menschen und Eltern mit Kind(erwagen) unzumutbar. Besonders da für die Schneeräumung des Fuß-/Radweges niemand zuständig ist. Auch wenn unser Bürgermeister das Problem wie üblich in’s Lächerliche zog – für diese Menschen ist Ohrbeck vom Ortskern derzeit ziemlich abgehängt. Wir können nur hoffen, dass der Brückenbau nicht nur schnell fertig wird, sondern mit seiner Steigung auch für gehbehinderte Menschen gut zu bewältigen ist.
 

Warten wir ab, was das Jahr 2006 so bringt. Wir werden es aufmerksam beobachten und bei Bedarf uns auch weiterhin für Sie einsetzen.

 
Mit freundlichen Grüßen
 
Uwe Schmidt

-Bürgergemeinschaft Ohrbeck-

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