News 19.06.2011

Liebe Hasbergerinnen und Hasberger,

1175 Jahre ist unsere Hüggelgemeinde jetzt alt, vermutlich, ganz genau kann das niemand sagen. Zeitzeugen aus der Gründungszeit gibt es nicht mehr und das Datum der Urkunde so richtig ist und die tatsächliche Gründung unserer Gemeinde im Jahr 836 liegt, ist zweitrangig. Dieses Jahr ist nun das offizielle Jahr des Beginns von Hasbergen. Die Feiern zum Jubiläumsjahr waren klasse. Ein großes Lob an das Organisationsteam um den Ehrenbrandmeister Stratemeyer. Was er mit Unterstützung von Mareike Mons von der Verwaltung vielen anderen Helferinnen und Helfern auf die Beine gestellt hat, war spitzenmäßig. Ob das mittelalterliche Treiben, das Traktorentreffen, die Gewerbeschau, die Konzerte von Hasberger Chören und diversen Musikgruppen, die in die Feiern integrierte „Nacht von Hasbergen“ – allen Beteiligten herzlichen Dank für Ihr Engagement. Und besten Dank auch an die Kirchenvertreter – ihre guten Beziehungen „nach oben“ funktionierten einwandfrei. Fast ausschließlich strahlender Sonnenschein, es passte einfach alles.

Höhepunkt der Feiern war am letzten Tag der große Festumzug. Alle Hasberger Vereine, Firmen – auch aus Nachbargemeinden – die Spielmannszüge, die Feuerwehr, das DRK, kleine Gruppen und viele mehr haben sich beteiligt. Es war der größte Umzug, den unsere Gemeinde je erlebt hat. Auch die UWG hat sich beteiligt und hier gab es Irritationen. Ordnungsgemäß hatten wir uns für den Umzug rechtzeitig angemeldet. Es gab mit der Anmeldung auch keine Probleme. Als wir am Sonntag Mittag eintrafen, fragten wir, wo wir uns einreihen sollten. Doch das konnte uns der Feuerwehrmann nicht sagen. Über Funk wurde bei der Organisationsleitung angefragt und er bekam zur Antwort, dass die UWG von der Teilnehmerliste gestrichen worden war. Dies war, erfuhren wir vor Ort, vom Cheforganisator auf Druck des Hasberger Bürgermeisters Frank Stiller geschehen. Offenbar entscheidet der Herr Bürgermeister in Gutsherrenmanier, wer ihm genehm ist und sich am Umzug beteiligen darf. Da die UWG und Frank Stiller bekanntermaßen nicht die besten Freunde sind, hat er kurzerhand sein Amt missbraucht, um uns auszuschließen. Da wir aber über die Ausladung nicht informiert wurde (und nebenbei bemerkt auch 150 Euro in Banderolen für das Fahrzeug investiert hatten), einigten wir uns mit der Feuerwehr vor Ort, dass wir einfach ohne weitere Rücksprache mitfahren. Das machten wir, sicher auch sehr zur Freude der vielen Zuschauer des Festumzuges, die die vielen gesunden Lutschbonbons einsammelten. Als wir an der Sparkasse die dort stehende Politprominenz passierten, würden wir auch sehr herzlich von den dort stehenden stellvertretenden Bürgermeistern Kathrin Rühl und Friedrich Fischer begrüßt. Nur unser Hochverehrter Bürgermeister warf uns Blicke zu, die Bände sprachen. Am Rande bemerkt: Auf der Homepage sind alle Gruppen und Teilnehmerfahrzeuge abgebildet, auch die vor und nach uns im Zug. Nur die beiden UWG-Fahrzeuge fehlten. Hat hier möglicherweise ein Hasberger Bürgermeister und Landratskandidat Zensur ausgeübt? Das wäre ein sehr undemokratisches Verhalten und keine besonders gute Voraussetzung für einen Mandatsträger. Gleichgültig ob als Bürgermeister oder als Landrat.

Wie wir kürzlich schon geschrieben haben, werden wir als Bürger uns demnächst wieder auf viele Versprechungen einstellen können – die Kommunalwahl steht an. Bestes Beispiel Frau Breiwe von der CDU. In einer Pressemitteilung, die natürlich in der NOZ abgedruckt wurde, forderte sie, den Bahnhof barrierefrei umzubauen. Dazu hat sie auch gleich eine Unterschriftenaktion gestartet. Wenn man sich dunkel erinnert, hat diese Forderung schon vor längerer Zeit der politische Mitbewerber von der SPD gefordert. Und dies, obwohl keine Kommunalwahl anstatt, hatte Kathrin Rühl per NOZ einen barrierefreien Umbau des Bahnhofes gefordert – rechtzeitig vor dem Umbau und nicht nach dem Umbau. Insofern scheint Frau Breiwe weniger die Barrierefreiheit, sondern mehr die Wählerstimmen im Blick zu haben. Ein zu durchsichtiges Wahlkampfmanöver, meinen Sie nicht?

NOZ und CDU – das sind zwei Dinge, die sich traditionell nahe stehen. Was sich nicht traditionell nahe steht, sind die CDU und UWG Hasbergen. Dies wurde neulich in einem Bericht der NOZ über die UWG Hasbergen berichtet. Noch einmal zur Klarstellung: Die UWG steht traditionell keiner Partei nahe, deswegen sind wir ja auch unabhängig. Wir unterstützen jede Partei, die im Hasberger Rat Anträge stellt, die positiv für Hasbergen und seine Bürger sind – ohne politische Scheuklappen. Eine besondere Nähe zur CDU hat es nie gegeben und wird es auch nicht geben. Dann merkte der Redakteur an, dass unser unabhängiges Ratsmitglied öfters im Rat fehlen würde. Da hat er offenbar etwas verwechselt. Im Hasberger Rat gibt es ein unabhängiges Ratsmitglied, dass aber nichts mit der UWG zu tun hat. Es handelt sich um das „Phantom Leiteritz“. Ein Hasberger Bürger, der seinerzeit sogar Bürgermeister werden wollte, dann aber „nur“ Ratsmitglied wurde, sich mit der FDP zusammengeschlossen hat und seit zwei Jahren nicht mehr gesehen wurde. Als Redakteur sollte man doch ein wenig besser recherchieren. Ein letztes noch: die UWG ist nicht für den Bau eines Radweges an der Hauptstraße Richtung Rheiner Landstraße eingetreten – den gibt es seit vielen Jahren. Die UWG ist dafür eingetreten (und leider an den anderen Parteien und der Verwaltung gescheitert), dass dieser Radweg beleuchtet wird.

Am 30.06.2011 wird es im Hasberger Rat einen Wechsel geben. Für den ausscheidenden Peter Petersen wird bei der UWG Hasbergen Uwe Schmidt nachrücken. Sonst ändert sich nichts, wir werden uns wie gewohnt für Hasbergen und seine Bürgerinnen und Bürger einsetzen.

Ihre UWG Hasbergen


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