Entstehung

Warum gibt es in Hasbergen eigentlich die Unabhängige Wählergemeinschaft Hasbergen (UWG Hasbergen) ?In Hasbergen gab es seit Jahrzehnten immer nur die üblichen Parteien CDU, FDP, Grüne und SPD. Meist hatten die Sozis das Sagen mit deutlichen absoluten Mehrheiten, in den 90’er Jahren mussten sie sich die „Macht“ abwechselnd mit der FDP und den Grünen tei-len. Aber eigentlich gab es immer eine große Koalition, wenn man sich die Beschlüsse im Rat ansah. Es wurde zwischen den beiden großen Parteien so lange „gekungelt“, bis sich alle einig waren. Das ist ja ganz nett, wenn sich alle einig sind, hat aber im Endeffekt auch zur Bildung der UWG Hasbergen geführt. Denn wenn man sich über Dinge einigt, die die Menschen in großen Maße betrifft, hinterher aber jegliche Information den Bür-gern verweigert, dann ist das nicht mehr so nett. Und so war es auch im Früh-jahr/Sommer 2000. Damals schlossen sich einige Ohrbecker Bürger zur Bürgergemein-schaft Ohrbeck zusammen, da die Allianz der Ratsfraktionen sie im Zusammenhang mit einem neuen Baugebiet regelrecht übergehen wollte. Fast gleichzeitig bildete sich im Ortsteil Gaste die Interessengemeinschaft Gaste aufgrund von Planungen im neuen Flä-chennutzungsplan. Da beide Gruppierungen sich nicht von den etablierten Parteien vertreten fühlten, gründeten Mitglieder von Ihnen kurz vor Kommunalwahl 2001 die „Unab-hängige Wählergemeinschaft Hasbergen (UWG Hasbergen)“.Während die Parteien bereits ihre Bewerber zur Kommunalwahl 2001 gewählt hatten und der Wahlkampf lief, nahm die kleine UWG Hasbergen mit ihren beiden Bewerbern Andre-as Hettwer und Waldemar Siegler den Fehdehandschuh der „Altparteien“ auf und startete ohne finanzielle Unterstützung einer Partei im Hintergrund den Wahlkampf. Nicht ohne Erfolg: Die UWG kam auf Anhieb in den Rat und erreichte im vom Baugebiet betroffenen Ohrbeck fast 20 % der Stimmen. Auch in Gaste lag die UWG deutlich über 5 %. Als ers-tes zog Andreas Hettwer in den Hasberger Rat ein, wo er für die UWG Hasbergen erfolg-reich im Interesse aller Hasberger arbeitete. Bedingt durch einen Umzug legte er Im Sep-tember 2003 sein Mandat nieder. Ihm folgte Waldemar Siegler.

Seit dieser Zeit hat sich die politische Landschaft in Hasbergen verändert. Die SPD des Bürgermeisters verlor nicht nur zwei Mandate, sondern auch massive Stimmenanteile in Ohrbeck. Dies nimmt die SPD zum Anlass, auch zwei Jahre nach der Wahl beleidigt zu sein und jedes Gespräch mit der UWG abzulehnen. Soweit zum Demokratieverständnis alter demokratischer Parteien heute.

Die UWG Hasbergen versucht, in Hasbergen die Interessen der Bürger ohne politische Scheuklappen zu vertreten. Aufgrund der Unterstützung der Bürgergemeinschaften durch die GRÜNEN und um auch in den Ausschüssen stimmberechtigt zu sein, hat die UWG eine Zählgemeinschaft mit den GRÜNEN gebildet. Eine vernünftige Politik für Hasbergen wird unterstützt, egal, ob die Vorschläge von der CDU, der FDP, der SPD und der GRÜNEN kommen. So wurden die Voraussetzungen für den Bau eines Kulturhauses für alle Bürger unter der Regie des Kultur- und Verkehrsvereins geschaffen (Vorschlag CDU/FDP-Gruppe), während der Bebauungsplan eines Baugebietes am Rande von Hasbergen an einem Landschaftsschutzgebiet zusammen mit der SPD abgelehnt wurde. Auch die Er-richtung des Naturbades unabhängig vom Verkauf des alten Freibadgeländes wurde zu-sammen mit GRÜNEN und SPD gegen die CDU/FDP-Stimmen abgelehnt. Interessant da-bei, dass die SPD in Ihren Publikationen so schreibt, als habe ausgerechnet sie dies alles alleine gegen des Rest des Rates durchgesetzt. Rechnen ist scheinbar keine Stärke der Hasberger Sozialdemokraten, schließlich kann man mit 11 (inkl. Bürgermeister) von 27 Ratsmandaten keine eigene Mehrheit zustande bringen.

Die UWG Hasbergen versteht sich als Vertreter aller Hasberger Bürger – ohne politische oder ideologische Scheuklappen anderer Parteien, die auch auf ihre Kreis-, Bezirks-, Landes- oder Bundesverbände Rücksicht nehmen müssen. Wir sehen nicht nur auf den Wahl-tag, sondern sind auch dazwischen für Sie da. Auch wenn Ihre eigenen Vertreter der anderen Parteien Sie – wie in Ohrbeck – einfach bei wichtigen Dingen im Stich lassen – melden Sie sich bei uns, wir setzen uns ein. Und wir verstehen uns als Vertreter aller Bürger aus allen Ortsteilen. Nicht so wie die SPD, die sich ständig in Ihren Publikationen dafür lobt, was sie alles für den Ortsteil Gaste getan hat. Wir sind der Ansicht, dass alle Bürger aller Ortsteile gleichberechtigt sind – unabhängig davon, wo der Fraktionsvorsitzende oder das einzelne Ratsmitglied wohnt.

Erreichen können Sie uns auf vielen Wegen:

Per Post oder persönlich:           per Telefon:           per Fax:                  per Mail:
Rolf Steenhusen                       05405-96915          05405-96915            info@uwg-hasbergen.de
-Sprecher UWG Hasbergen-
Gudenuweg 8
49205 Hasbergen

Hinterlassen Sie einen Kommentar