Themen

Da fehlt doch was im Bahnhofsumfeld?

Als UWG Hasbergen sind wir aktuell nicht im Rat, aber einige von uns haben sich schon über Jahre für den Hasberger Bahnhof und seine Barrierefreiheit eingesetzt.

Vor diesem Hintergrund begrüßen wir sehr, dass die Unterführung zwischen Tomblaineplatz und dem Hasberger Bahnhof letzte Woche endlich eröffnet wurde!

Es gibt aber leider einen Mangel im Bahnhofsumfeld, der unserer Meinung nicht hinnehmbar ist: es fehlen Toiletten! Auf dem Tomblaineplatz steht zwar ein Toilettenhäuschen, das aber zum einen permanent verschlossen und zum anderen in einem furchtbaren Zustand ist(s. Fotos).

Zum Weinfest wurde auf dem Tomblaineplatz ein Toilettenwagen aufgestellt und das Sanitärhäuschen nicht geöffnet.

Sucht man als Fahrgast im Umfeld von Tomblaineplatz bzw. Bahnhof eine Möglichkeit, zur Toilette zu gehen, findet man in der Nähe der Bahngleise ein kleines aufgestelltes Toilettenhäuschen,  das zwar geöffnet ist, aber bestimmt wohl eher für die Bauarbeiter gedacht ist? 

Auch im weiteren Umfeld befindet sich keine öffentliche Toilette. Wir wundern uns daher sehr, dass Politik und Verwaltung den Durchgang zwischen Tomblaineplatz und Bahnhof so feiern, aber mit keinem Wort die fehlende Sanitärmöglichkeit erwähnen!

Die AfD im Landkreis Osnabrück wurde zweitstärkste Kraft bei der Europawahl!

Gedanken und Analysen!

Das erschreckende Wahlergebnis vom 9.6.2024 hat uns keine Ruhe gelassen und wir haben viele Gespräche geführt und in den Medien recherchiert!

  1. Wo war die höchste Wahlbeteiligung für die AfD? Dazu kann man feststellen, dass dies vor allen Dingen im Osnabrücker Nordkreis und in Belm der Fall ist. Dies sind Regionen bzw. Orte, in denen viele Aussiedler bzw. Russlanddeutsche wohnen.
  2. Welche Themen hat die AfD, mit denen sie Leute zur Wahl gebracht hat? Dazu können wir aus der NOZ zitieren (Kommentar von J.-C. Fays vom 11.6.2024):
    a) Migration: Die Sorge um eine unkontrollierte Zuwanderung und die damit verbundenen sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen
    b) Angst vor Wohlstandsverlust: in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und steigender Lebenshaltungskosten haben viele Wähler die Partei als Sprachrohr ihrer Ängste und Sorgen wahrgenommen.
    c) Sorge um unsere Wirtschaft: Die Diskussionen über die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland und die damit verbundenen Ängste vor De-Industrialisierung und Arbeitsplatzverlust.
  3. Die Art, wie die Inhalte nähergebracht werden. Die AfD bedient sich moderner Medien wie TikTok usw. und kommt auf diese Weise gut an jüngere Leute heran. Aber das ist es nicht allein: die führenden Politiker der Afd können gut reden bzw. sind meinungs-und willensstark. Diese Stärke in Medien und Ausdrucksweise beherrschen sie teilweise besser als mancher Politiker der aktuellen „Ampelkoalition“?

Was bedeuten die Entscheidungen der EU  für uns?

Vor einigen Wochen hatten wir eine UWG-Veranstaltung mit Michael Steinkamp vom Europe-Direct- Büro. 

Wir kamen zum Thema „Verbrenner-Aus“. Natürlich entbrannte in unserer Gruppe eine lebhafte Diskussion über das für und wider dieser europäischen Entscheidung. Tatsächlich bringt es aber wenig, sich in Deutschland- das sich auf europäischer Ebene enthalten hat- solche Diskussionen anzustellen. Denn da das europäische Parlament entschieden hat, müssen wir in Deutschland diese Entscheidung auch umsetzen!

An diesem Thema kann man die große Bedeutung und Relevanz, die Entscheidungen des europäischen Parlaments für uns haben, gut erkennen. Daher ist es so wichtig, an der Europawahl am 9.6.2024 teilzunehmen. Denn europäische Beschlüsse sind  in vielen Bereichen vorrangig in Deutschland zu beachten!

Dunkle Wolken über dem Naturbad?

Auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung vom 24.4.2024 stand der Tagesordnungspunkt: „Erörterung und ggfs. Beschlussfassung zu Personalmangel und daraus ggfs. folgenden Betriebseinschränkung“.
Christoph Schürmann, Vorsitzender des Naturbadvereins, teilte auf der Versammlung mit: „Zur Zeit des Verfassens der Einladung Anfang /Mitte März sah es tatsächlich noch danach aus, als könnten wir nicht oder nur eingeschränkt öffnen wegen der damaligen personellen Situation!“ Er konnte aber auf der Versammlung Entwarnung geben! Susanne Breiwe als Mitglied des Naturbadvereins, die an der Versammlung teilnahm, berichtet: „Es ist dem Vorstand des Naturbadvereins gelungen, eine neue Badeaufsicht zu finden! Jerome Rohwald hat bereits zum 16.4 2024 die Arbeit aufgenommen. Im April haben sich auch 2 Mitarbeiter des Bauhofs an der Pflege der Außenanlagen beteiligt, so dass das Bad uneingeschränkt wird öffnen können!“ Wir freuen uns darüber, dass auch Verwaltung und Politik die Arbeit des mitgliederstärksten Hasberger Vereins unterstützen!
Abzuwarten bleibt, wie sich die Umbaumaßnahmen an der Tecklenburger Straße auf die Besucherzahlen des Bades auswirken.
Und nun hoffen wir, dass ab 1.Mai 2024 das Wetter sonniger und wärmer wird!

Was ist eigentlich eine „UWG“?

Übersetzt heißt es „Unabhängige Wählergemeinschaft“. Im Vordergrund steht die Unabhängigkeit, d.h.die Freiheit von Parteiideologien. 
Unsere rechtliche Struktur in Hasbergen ist aktuell noch die Gemeinschaft bzw. Initiative von Bürgerinnen und Bürgern, die ihre Aufgaben und Ziele in einer Satzung festgelegt hat. Wir haben im Gespräch mit anderen UWG’s im Landkreis festgestellt, dass diese Vereine oder eingetragene Vereine oder noch im Aufbau sind. Auch wenn sie im Rat oder Kreistag sind, bleiben sie Vereine und sind keine Parteien!!
Eine UWG finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden, daher ist die Struktur des Vereins auch sinnvoll, um Spendenquittungen aushändigen zu können.
Die Aktivitäten der unabhängigen Wählergemeinschaften im Kreis sind recht verschieden, was auch damit zusammenhängt, ob eine UWG im jeweiligen Ort im Rat oder Kreistag ist. 
Die politische Arbeit der UWG im Landkreis ist sehr erfolgreich: so hat die UWG Gehrde die Mehrheit im Rat, der UWG-Fraktionsvorsitzende im Kreistag des Landkreises Osnabrück Detert Brummer-Bange hat das zweitbeste Wahlergebnis kreisweit.
Foto: Ein Teil unserer Gruppe bei einer Betriebsbesichtigung, zu der wir nur eingeladen wurden, weil wir ein VEREIN und keine PARTEI sind !

Der Hüggelplatz – etwas eintönig!

Die Verwaltung ist umgezogen und nun muss man vom Vorplatz feststellen: es ist doch zu wenig Platz für Grün! Er wirkt nicht besonders einladend, sondern trist und eintönig. Wenn die Bäume belaubt sind, mag es etwas anders wirken, aber leider fehlen doch die Blumen!

Da die Fläche fast komplett versiegelt ist, kann man keine Beete mehr schaffen. Vielleicht könnte man aber mobile Pflanzkästen aufstellen?

Wir meinen, dass da in der Hasberger Politik über neue Gestaltungsideen beraten werden sollte!

Die Neue Mitte- ein Meinungsbild von Uwe Schmidt

Auch zu Uwe Schmidt, einem der Mitbegründer der UWG Hasbergen, gibt es regelmäßig Kontakt. 
Dieser veröffentlichte angehängten Leserbrief in der NOZ zur Neuen Mitte. 
Wir sind auch gespannt, ob das Rathaus und die Neue Mitte zur Belebung des Ortskerns beitragen wird 

Meinungsbild von Rolf Steenhusen zu Piktogrammen

Wir stehen in regelmäßigem Kontakt zu unseren Vorgängern, den ehemaligen Gründern der UWG Hasbergen. Rolf Steenhusen übersandte uns zum Beispiel seine Recherchen zum Thema „Piktogramme“ für Fahrräder.

Es sind durchaus interessante Denkanstöße. Daher veröffentlichen wir diese gerne auf unserer Homepage.

Nutzen wir unsere Stimme! Worum es bei der Europawahl wirklich geht!

Zu diesem Thema hatten wir als Referenten Herrn Michael Steinkamp, Leiter des EUROPE DIRECT–Büros im Landkreis Osnabrück eingeladen. Uns war wichtig, einige neutrale Informationen über Europa zu erhalten. So wurden wir darüber unterrichtet, dass EU-Fördermittel gar nicht aus Brüssel direkt, sondern über nationale Koordinierungsstellen, wie z.B. Landesministerien vergeben werden. Die Beschlussvorgänge innerhalb Europas wurden uns intensiv von Herrn Steinkamp erläutert.

Uns wurde am Ende des interessanten Abends klar, dass keine Nation der Welt sich allein den Problemen stellen kann, die der Klimawandel und die Katastrophenbekämpfung mit sich bringen. Was für Schwergewichte wie die USA oder China gilt, gilt ganz besonders für die europäischen Staaten.

„Liebe UWG, wo liegt eigentlich Euer inhaltlicher Schwerpunkt?“

Diese Frage wird uns häufig gestellt und die eindeutige Antwort ist: in der Hasberger Kommunalpolitik!

Im Hüggelkurier kann man nachlesen, was wir so machen und auch aktuell planen wir wieder Veranstaltungen. Unsere Mitglieder schlagen viele interessante Aktivitäten vor und so bleibt es immer abwechslungsreich und spannend! Wir informieren Sie gerne und laden auch externe Gäste ein. Vielleicht sind Sie das nächste Mal dabei?

Eine interessante Information heute in der NOZ! (01.02.2024)

Vattenfall gibt bekannt, welche Preise für die Grund- und Ersatzversorgung genommen werden.

Das Netz hatten die Stadtwerke Lengerich erworben.

Ein best-practice-Beispiel! Heizen mit Fernwärme ist auch in kleinen Kommunen wie Alfhausen möglich!

Hier der Link zum Artikel:

Modernisierung des Bahnhofs Hasbergen kommt voran?

Laut der Pressemitteilung der Bahn vom 07.12.2022(!) soll die Modernisierung des Hasberger Bahnhofs bereits Mitte 2024 abgeschlossen sein. Wir sind gespannt ob das klappt und beobachten den Baufortschritt mit großem Interesse!

Hier die Pressemittteilung:

https://www.deutschebahn.com/de/presse/presse-regional/pr-hamburg-de/aktuell/presseinformationen-regional/Modernisierung-des-Bahnhofs-Hasbergen-in-den-Startloechern-9998020

Die regionale Landwirtschaft fördern!

In der letzten Woche demonstrierten die Landwirte in Deutschland. Wir verstehen diese Ängste und Sorgen- vor allen Dingen wenn es um die wirtschaftliche Existenz geht! 

Aber was können wir als Hasberger Bürger tun, um die Landwirte zu unterstützen? Wir als UWG versuchen im Austausch mit den Landwirten zu bleiben. Wir unterstützen auch persönlich, indem wir viele Produkte kaufen.

Hochwasserschutz

Als die Thematik des Gewerbegebietes „Nördlich der Bahn“ wieder in den Hasberger Gremien diskutiert wurde, haben wir noch einmal nachgefragt, ob diese Region „Überschwemmungsgebiet“ ist ?

Die ausführliche Antwort findet sich hier:  

Der Landkreis Osnabrück als Untere Wasserbehörde kann nur auf Grundlage des Wasserhaushaltsgesetzes und des Niedersächsischen Wassergesetzes ein Überschwemmungsgebiet festsetzen. Danach müssen in Niedersachsen bestimmte Bereiche als Überschwemmungsgebiet festgesetzt werden, in denen ein Hochwasserereignis statistisch einmal in 100 Jahren zu erwarten ist. Dieses Erfordernis gilt jedoch nur für Gewässer, die in der (Landes-)Verordnung über „Gewässer und Gewässerabschnitte, bei denen durch Hochwasser nicht nur geringfügige Schäden entstanden oder zu erwarten sind“ (§ 115 Abs. 1 Niedersächsisches Wassergesetz) aufgeführt sind. Die Berechnung der Gebiete und die Aufstellung von entsprechenden Karten obliegt dabei dem Gewässerkundlichen Landesdienst in der Niedersächsischen Landesbehörde für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz (NLWKN). Die Festsetzung erfolgt anschließend durch die Unteren Wasserbehörde beim Landkreis Osnabrück.

Auch ein Abschnitt des Wilkenbaches ist in der o. g. (Landes-)Verordnung über „Gewässer und Gewässerabschnitte…“ aufgeführt. Dieser zu betrachtende Abschnitt reicht von der Mündung des Wilkenbaches in die Düte bis ca. 2,3 km stromaufwärts und wurde daher seitens des NLWKN neu berechnet, vorläufig gesichert und am 27.02.2012 mittels Verordnung durch den Landkreis Osnabrück neu festgesetzt. Der betrachtete Bereich liegt im Oberlauf des Wilkenbaches und war bisher nicht in der (Landes) Verordnung über „Gewässer und Gewässerabschnitte…“ enthalten. Daher wurde dieser Abschnitt auch nicht durch den NLWKN neu berechnet.

Eine Neuberechnung des Überschwemmungsgebietes im Oberlauf des Wilkenbaches erfolgte auf Veranlassung der Gemeinde Hasbergen im Rahmen der angestrebten Bauleitplanung durch ein Ingenieurbüro. Die Ergebnisse dieser Berechnung wurden von der Gemeinde Hasbergen im März 2019 an die Untere Wasserbehörde übergeben und finden seitdem auch Berücksichtigung im Rahmen fachlicher Stellungnahmen der Unteren Wasserbehörde.

Da das Überschwemmungsgebiet im Oberlauf des Wilkenbaches jedoch erst dann durch den Landkreis Osnabrück neu festgesetzt werden kann, wenn der NLWKN entsprechende Arbeitskarten erstellt hat, wurden die vorliegenden Berechnungsergebnisse dem Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz (MU) mit der Bitte um entsprechende Veranlassung übergeben. Erst Ende April 2021 hat das MU dem Landkreis Osnabrück mitgeteilt, dass es den NLWKN mit der Neuberechnung des ÜSG beauftragt hat. Wie beschrieben kann der Landkreis Osnabrück erst tätig werden, wenn diese Berechnungen vorliegen, eine Abstimmung stattgefunden hat und eine vorläufige Sicherung des ÜSG durch den NLWKN erfolgt ist.

Wie teuer wird nun der Rathaus-Neubau?

Am 30.12.2023 wird in einem Artikel in der NOZ von 11,1 Mio Euro gesprochen!

Wir möchten daran erinnern, dass im Jahr 2016 zur „Information“ für den 2.Bürgerentscheid folgender Flyer verteilt wurde. Die Bürger haben die Zahl von 2,6 Mio Euro im Flyer geglaubt und was kommt jetzt?

Natürlich gibt es Preissteigerungen…aber bereits im Jahr 2016 haben viele aus unserem Kreis (damals noch in der CDU- Fraktion) wie Axel Geselbracht, Andreas Ostendorf, Tim Hinteregger, Janina Westermann und Susanne Breiwe dargelegt, dass die Kosten des Neubau des Rathauses weit über 10 Mio Euro lägen.

Vielen in Rat und Verwaltung schienen die grundlegenden Berechnungen zu Quadratmeter-Preisen und Kosten des umbauten Raums nicht präsent zu sein?

Heute wurde aus unserem Kreis von der „Elbphilarmonie Hasbergens“ gesprochen- wie wahr!

Glücklicherweise ist Hasbergen durch viele gut laufende Firmen und Gewerbe in der Lage, die Ausgaben für Rathaus, Kindergärten, Mensa, Kanalisation zu stemmen, daher müssen wir nicht in Panik verfallen.

Aber ein Statement und Erinnerung an die politische Entwicklung ist heute doch nötig!!

Hasbergen auf dem Weg zur Klimawende?

In der Ratssitzung vom 6.12.2023 gibt es einige sehr interessante Themen, die vor allen Dingen die Umweltpolitik betreffen:

1. Es geht um ein Klimaschutzkonzept, in deren Folge ein Klimaschutzmanager eingerichtet werden soll.

2. Balkonkraftwerke sollen finanziell unterstützt werden.

3. Das Pflanzen von Obstbäumen soll bezuschusst werden.

Wenn man diese Ansätze sieht, besteht  die Hoffnung, dass Hasbergen sich bald zur klimaneutralen Gemeinde entwickelt! Es gibt ein interessantes Beispiel aus den Medien: Denzlingen in Rheinland-Pfalz, eine Gemeinde mit 15.000 Einwohnern, hat sich mit Solar und Windkraft unabhängig von externen Ressourcen gemacht. Darüber gibt es einen Bericht in RTL Direkt vom 5.12.2023 22.15 Uhr. 

Sind diese Behauptungen im Hüggelkurier reel?

Da wird an einer Stelle im Hüggelkurier gefordert, dass ein Gewerbegebiet „Nördlich der Bahn“ entstehen solle? Diskutiert wurde dies schon über Jahre, aber wir müssen dazu anmerken, dass es dort ein Landschaftsschutzgebiet gibt:

Ein interessanter Artikel in der NOZ vom 7.11.2023 zum Thema „Energiewende“

Da hat die Politik viel zugesichert..

…es fanden Informationsveranstaltungen von „teranet“ statt, es wurde zugelassen,  dass Plakate aufgestellt würden.Auch Drückerkolonnen waren in Hasbergen unterwegs. Damit wurde die Hasberger Bevölkerung sehr unter Druck gesetzt!

Von der Politik würde dann behauptet, dass die erforderliche 40%- Quote erreicht sei. Da parallel aber auch von anderen Anbietern ausgebaut wurde, war diese Behauptung von Anfang an fraglich. 

Jetzt schreibt „teranet“ die Personen an,  die unterzeichnet hatten und teilt mit, dass nicht mehr ausgebaut wird. Das ist für Hasberger Bürger mehr als enttäuschend!

Erfolgreiche Anfrage in Bezug auf die Gaststätte „Wilkenbach“!

Bei unserem letzten Besuch wurden wir von Gästen angesprochen, ob wir etwas gegen die gefährliche Verkehrssituation vor der Gaststätte unternehmen könnten, denn man darf an der Holzhauser Straße in Höhe des Lokals 100 Stundenkilometer fahren!! Weil sich das Gebäude sehr nah an der Straße befindet, ist diese Situation sehr gefährlich für die Gäste des Lokals und die Radfahrer, die auf dem gemeinsamen Radweg bzw. und Bürgersteig unterwegs sind!

Unsere Anfrage bei der Kreisverwaltung wurde positiv aufgenommen und man sagte uns zu, dies in einer Verkehrsschau zu thematisieren.

Herzlichen Dank für diese bürgerfreundliche Reaktion!

Aktivitäten am Hasberger Bahnhof!

Heute Morgen informierte unser Mitglied Manfred Landwehr uns, dass am Hasberger Bahnhof einiges los sei!

Wir haben uns vor Ort getroffen und haben uns mit den Mitarbeitern dort ausgetauscht. Wir konnten erfahren, dass heute der erste Aufzugsschacht und in der Nacht von Freitag auf Samstag der Aufzugsschacht am Mittelgleis aufgestellt wird.

Wann die Aufzüge eingebaut würden, wisse man aber noch nicht, da dafür eine andere Firma zuständig sei.

Ein weiterer Schritt zur Barrierefreiheit des Hasberger Bahnhofs!

Eigenwirtschaftlicher Glasfaserausbau in Hasbergen

Seit Monaten erledigt die Fa.“Mam-Bau“ aus Ibbenbüren im Auftrag von „Glasfaser Nordwest“ die Bauarbeiten für den Glasfaserausbau. Wie man hört, erfolgen die Arbeiten schnell und zügig.

Problematisch ist aber, dass Glasfaser Nordwest mit Angeboten von Telekom und osnatel wirbt und viele Hasberger vor Monaten bei Teranet Verträge abgeschlossen hatten.

Das erzeugt natürlich eine große Unsicherheit. Aktuell hört man sogar, dass Teranet überlegt, ob sie überhaupt noch in Hasbergen ausbaut?

Diese Vermutung war bereits vor längerer Zeit entstanden, weil auf der Ausbaukarte von Teranet Hasbergen gar nicht auftauchte.

Wir hoffen, dass sich diese Probleme bald zur Zufriedenheit aller Bürger lösen werden?

Fahrradstraßen in Hasbergen – wo bleiben sie?

In Osnabrück sind in letzter Zeit einige Fahrradstraßen entstanden. Diese sind durch die Markierungen gut zu erkennen und die Schilder am Rand erklären gut die Regeln für alle Verkehrsteilnehmer!

Uns würde es sehr gefallen, wenn die Hasberger Kommunalpolitik sich auch über weitere Fahrradstraßen in Hasbergen Gedanken machen würde.

In den letzten Jahren war schon manches Mal darüber diskutiert worden, ob die Schulstraße in eine Fahrradstraße geändert werden könnte?

Ärgernis in Gaste! (23.09.2023)

In Gaste gibt es seit einigen Jahren wieder ein Lebensmittelgeschäft an der Hauptstraße. Nun wurde uns mitgeteilt, dass man dieses Geschäft leider nicht zu Fuß aus dem neuen Baugebiet „Am kleinen Berg“ erreichen kann, weil dort ein Zaun steht.

Gerade für die Anwohner des Baugebiets eine ärgerliche Situation, wurde uns mitgeteilt.

Wir werden Rücksprache halten, wer diesen Zaun aufgestellt hat und welche Begründung es dafür gibt.

Gibt es hoffentlich bald auch in Hasbergen?

https://www.noz.de/lokales/georgsmarienhuette/artikel/stadt-gibt-geld-fuer-balkon-kraftwerke-in-georgsmarienhuette-45508700?fbclid=IwAR1TgFdUg6nMiU3j9NmyC6u7zy18mPZcC6W3mDVV4hB8cjV92S-HGf4TqU0

In Hagen gibt es Fördergelder in Höhe von 1.500,-€ bei einer regenerativen Heizungsanlage, in Georgsmarienhütte werden Balkonkraftwerke finanziell gefördert.

Viele Hasberger planen z.Zt. auch Maßnahmen an ihren Häusern und würden sich über Förderungen freuen….!

Unser Bericht im Hüggelkurier- nur in der Online- Ausgabe!

Die Papierausgabe vom September 2023 ist leider etwas gekürzt, so dass unser Bericht nur online lesbar ist.

Wir bedauern allgemein, dass der Hüggelkurier manchmal diese Kürzung vornimmt.

Auch sind so einige Berichte aus der Redaktion über Fußball oder Bergrennen nicht unbedingt lokal in Hasbergen angesiedelt.

Der „Lokschuppen“ wurde eröffnet!

In den letzten Jahren haben wir immer wieder die Baufortschritte des Lokschuppens angeschaut.

Am 18.6.2022 wurden wir z.B. von den Eheleuten Hoppe und Rainer Kirk durch die Baustelle geführt. Begleitet wurden wir damals vom SPD-Landtagskandidaten Julian Symanzik, der die Renovierung sehr bestaunte und der AWO Hasbergen gratulierte!

Kommunale Wärmeplanung

Hier der Leitfaden der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen zur kommunalen Wärmeplanung:

Eindeutiges Ergebnis!

Auf der Tagesordnung der Versammlung der E- Genossenschaft stand der Beschluss über den Verkauf des Stromnetzes. Die Mitglieder stimmten zu 94,5% für den Verkauf an die Stadtwerke Lengerich.
Wir gratulieren der SWL Lengerich! Gleichzeitig äußern wir die Hoffnung, dass die SWL ihren Anteil im Bereich regenerativer Energien von 22% steigern kann.
Wir wünschen dabei viel Erfolg!

Integriertes Klimaschutzkonzept- bald ist es soweit!

Am 3.7.2023 hatte die Gemeinde Hasbergen zur Diskussion über die Klimaziele Hasbergens eingeladen. 
Als Referenten waren Herr Vogelpohl und Frau Neuwöhner von „EKP“ eingeladen.
Sie stellten den Stand der Arbeiten und verschiedene Maßnahmen vor, die zur Verbesserung des Klimas in Hasbergen führen könnten. 
Unsere Sprecherin Susanne Breiwe nahm an der Veranstaltung teil und forderte einen schnellen Einstieg in die kommunale Wärmeplanung.
Es wurde in der Veranstaltung festgestellt, dass Hasbergen in vielen Bereichen noch Aufholbedarf hat: so werden z.B. Strom und Heizung in Hasbergen nur zu ca. 3% durch erneuerbare Energien hergestellt. Erwähnt werden sollte, dass Geothermie in diesen Bereichen eine größere Rolle spielen sollte.
Nach Abstimmung darüber, welche Themen allen Teilnehmern wichtig sind, wurde mitgeteilt, dass nun Rat und Verwaltung weiter planen werden.

Never ending story?

Die E- Genossenschaft hatte in den letzten Monaten mehrfach zu Mitgliederversammlungen eingeladen und erneut ist eine Einladung erfolgt. 

Dieses Mal geht es um einen eventuellen Verkauf des Stromnetzes und eine eventuelle Nachfolge durch die SWL. 

Die Veranstaltung wird am 5.7.2023 stattfinden. Wir werden berichten…

Danke!

Über Jahre wurde in der Politik über das Thema „Hundekotbeutelstationen“ diskutiert. Diese Erörterungen in der Politik führten häufig zu Gelächter bei den Bürgern, die bei den Sitzungen zuhörten. 

Das politische Ergebnis war, dass einige Hundekotbeutelstationen aufgestellt wurden. 

Aber nun (22.6.2023) hört man: es gibt die Stationen flächendeckend! (Ob dazu noch Mülleimer aufgestellt wurden, ist uns nicht bekannt, wäre aber natürlich auch begrüßenswert.)

In unserer UWG gibt es auch einige Hundehalter, die diese Maßnahme sehr zu schätzen wissen. Wir danken der Hasberger Verwaltung herzlich für diese bürgerfreundliche Maßnahme!

Endlich- Glasfaserausbau „Am Steinbrink“ und den umliegenden Straßen!

Über Jahre haben die Anwohner am Fuße des Hüggels um den Glasfaserausbau gekämpft. Es wurden regelmäßig Mails an den Landkreis und die Hasberger Verwaltung gesandt, leider ohne Erfolg.

Jetzt ist es soweit, der Ausbau beginnt und wir gratulieren herzlich!

Ungerechtigkeiten bei der Bezuschussung!

Leider kein Einzelfall!

Familie Breiwe zeigt mit ihrem Fall, welche Ungerechtigkeiten bei den Zuschüssen bestehen. Denn es ist unverständlich, warum Gaskunden im letzten Jahr eine Pauschale erhielten, Ölkunden aber genaue Berechnungen zum Verbrauch und Preis anstellen müssen und vorlegen müssen.
Es geht dabei nicht um ein persönliches „Mimimi“, sondern um Aufklärung und Information für alle, die lange auf eine Förderung gewartet haben, dass man jetzt den Zuschuss für u.a. Öl beantragen kann. Leider gibt es nur ab einer Summe von 100,-€ eine Erstattung, was nicht nachvollziehbar ist.

Nachzulesen in der NOZ vom 23.05.2023

Kuriositäten bei Förderprogrammen!

Immer wieder gibt es neue Förderungen in Bezug auf die Energieversorgung. Da gab es z.B. die Strompreisbremse oder die Förderung beim Gas. Jetzt gibt es auch Förderprogramme für Öl-, Pellet-, Holzheizungen etc.!

Aber leider müssen wir feststellen, dass das „Gießkannenprinzip“ und die Zahlen teilweise nicht nachvollziehbar sind! 

1. Warum werden 300,- € pauschal ausgezahlt? Warum wird nicht die Bedürftigkeit geprüft o.ä.? 

2. Warum müssen ältere Menschen ab 80 Jahren keine Heizung erneuern? Wie kommt man gerade auf dieses Alter?

3. Warum bekommt man keine Auszahlung beim aktuellen Heizzuschuss, wenn die Fördersumme unter 100,-€ liegt? Am vorliegenden Foto sieht man, dass der Zuschuss 99,80 € betragen würde. Diese Summe erhält man erst gar nicht ausbezahlt!

Was ist aktuell am Hasberger Bahnhofs los?

In den letzten Jahren haben einige Kommunalpolitiker wie Axel und Dieter Geselbracht, Stephan Fuehrer und Susanne Breiwe für die Barrierefreiheit des Hasberger Bahnhofs gekämpft! Sie haben viele Treffen mit der LNVG und der DB organisiert, Mails geschrieben und Telefonate geführt. 

Zur Beteiligung der Bürger wurden an Ständen und in Geschäften Unterschriftenlisten für Bürger ausgelegt.  Diese langen Listen wurden an die Hasberger Verwaltung und Politik überreicht. 

Das Bahnhofsgebäude wird zwar schon seit Jahren nicht mehr als Bahnhof genutzt und vielleicht wäre eine Verlegung des „Bahnhaltepunkts Hasbergen“ Richtung Geschäftszentrum zielführend und sinnvoll gewesen? 

Aber jetzt ist nicht die Zeit für Rückschau, sondern es gilt, die Baufortschritte am Hasberger Bahnhof zu beobachten. Das machen wir regelmäßig und daher hier mal einige Fotos vom 28./29.4.2023.

Ein gutes Beratungsangebot im Hasberger Rathaus!

Vor einiger Zeit begann in der Politik die Diskussion, ob man ältere Heizungen noch in seinem Eigenheim weiter betreiben darf. Diskutiert wurde insbesondere, wie lange Öl- und Gasheizungen noch bleiben dürfen? 

Mittlerweile ist klar, dass diese Fragen bei Veräußerung, Verkauf oder Vererben relevant sind und ein Ausbau einer intakten älteren Heizung nicht erforderlich ist.

Aber trotzdem stellt sich natürlich die Frage, wie die Preisentwicklung bei Gas und Öl sein wird? Daher ist es erforderlich, auch über innovative und neue Heizungslösungen nachzudenken.

Wir freuen uns daher sehr, dass die Hasberger Verwaltung ein kostenloses Energie-Beratungsangebot zur Verfügung stellt! Frau Anke Vonhoff-Rickelt hat unsere Sprecherin Susanne Breiwe und ihren Mann Franz sehr kompetent und freundlich informiert: „Das Angebot ist klasse und hat uns gut geholfen! Es ist eine sehr gute Dienstleistung der Hasberger Verwaltung!“

Danke und Respekt, Herr Bürgermeister!

In der letzten Bauausschuss- Sitzung waren die „Straßenausbaubeiträge“ ein wichtiges Thema. Anwohner vom Pappelweg und Hellerner Weg waren verunsichert, wie die rechtlich- politische Situation für sie ist. Viele hatten auch den letzten Hüggelkurier dabei, in dem ein etwas missverständlicher Artikel über die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge stand. In der Einwohnerfragestunde hatte unsere Sprecherin Susanne Breiwe gefragt, ob der Bürgermeister einen erklärenden Artikel zu dieser komplexen Thematik schreiben könne, weil es für alle Hasberger Bürger eine wichtige Problemstellung ist.
Jetzt steht dieser ausführliche Text im Grußwort und wir freuen uns sehr! Wir finden: es ist ein Zeichen von Bürgernähe, wenn man als Bürgermeister so intensiv auf dieses- für Bürger- kostenträchtige Thema eingeht!

Der Hasberger Schulausschuss hat getagt!

Am Dienstag, den 7.3.2023 fand eine spannende Sitzung statt, die auch in zwei Berichten in der NOZ thematisiert wurde. Was uns erstaunt ist: am 10.3.2023 gab es lt.NOZ eine intensive Diskussion über die Veränderung der Oberschule „Am Roten Berg“ in Richtung Haupt- und Realschule ? Warum steht diese inhaltliche Umgestaltung der Hasberger Schule aber gar nicht auf der Tagesordnung? Bedeutet das, dass die Politik nur diskutiert, aber keine Beschlüsse zu dieser Frage tätigen muss?

Damit kein Missverständnis entsteht: wir freuen uns sehr, wenn über den Erhalt der weiterführenden Schule diskutiert wird! 

Glasfaser : hätte das nicht übersichtlicher gestaltet werden können in Hasbergen?

Aktuell stehen in unserem Ort viele Werbe-Plakate und täglich flattern Werbebriefe ins Haus. Es ist durchaus berechtigt, dass wir über dieses Thema intensiv nachdenken, denn eine schnelle Internetverbindung ist heute wichtiger denn je! Aber die Unübersichtlichkeit der Anbieter macht es uns nicht leicht.

Dazu einige juristisch–politische Lösungsansätze, die uns Verbrauchern die Auswahl etwas
erleichtert hätten.

Wir bedienen uns dazu einiger offiziellen Quellen, um die Lösungsansätze zu belegen:

Erste Quelle: Verbraucherzentrale: Es gibt 2 Arten der Glasfaseranschlüsse !
1. Die Gemeinde oder Stadt baut aus: Die Stadt oder Gemeinde schreibt den Glasfaserausbau offiziell aus und Unternehmen können sich darauf bewerben. Die Gemeinde oder Stadt kann in diesem Fall auch Fördermittel vom Bund und Land beantragen.
2. Eigenwirtschaftlicher Ausbau: Hier kommt ein einzelnes Unternehmen auf die Stadt oder
Gemeinde zu und baut im Rahmen eines Kooperationsverfahrens Glasfaser aus. Der Ausbau erfolgt aber meist nur dann, wenn auch genügend Haushalte entsprechende Vorverträge für Glasfaser-Anschlüsse unterschreiben.
Leider wurde in Hasbergen die Variante 2 gewählt.

Zweite Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft/ Energiekartellrecht
1. Die Landeskartellbehörde Niedersachsen hat die Aufgabe, wettbewerbsrechtliche Strukturen durchzusetzen. Sie hat aber keine Befugnis zur Durchführung einer Preiskontrolle. Sie führt jedoch eine sog. „nachträgliche Missbrauchsaufsicht“ durch. Für die Versorgungsgebiete ist das Bundeskartellamt zuständig.
2. Grundlage der Missbrauchsaufsicht ist der § 29 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Dieser Paragraph war aber nur bis zum 31.12.2022 befristet.
Seit dem Wegfallen dieser Vorschrift ist es erheblich eher möglich für Unternehmen, in
Preiskonkurrenz zu treten.

Dies haben wir als Verbraucher realisiert, weil hier in Hasbergen bis zum 31.12.2022 nur ein
Unternehmen aktiv in der Werbung war, nun aber mehrere.

Wir begrüßen die Planungs- und Erweiterungsabsichten der Amazonenwerke!

Am 16.2.2023 gaben die Amazonenwerke im Ausschuss für Planen und Bauen ihre Absicht bekannt, in Hasbergen/ Gaste erweitern zu wollen. Auf dem aktuellen Betriebsgelände in Gaste gibt es aktuell zwar so gut wie keine Möglichkeiten mehr, aber gen Süden gibt es Erweiterungsmöglichkeiten, denn vor ca. 4 Jahren hatte die Familie Dreyer von Familie von Moeller das südlich vom Amazonenwerk gelegene Gelände erworben. 

Nun haben sie den Antrag gestellt, das Betriebsgelände in Richtung Süden bis einschließlich der ehemaligen Hofstelle “ Meyer zu Wambergen“ zu erweitern! Wir freuen uns über das klare Bekenntnis der Amazonenwerke zum Standort Hasbergen und begrüßen die gute Zusammenarbeit zwischen der Hasberger Verwaltung und den Amazonenwerken!

Die Beschlussvorlage der Verwaltung der Gemeinde Hasbergen ist öffentlich und wird daher gern auch noch von uns beigefügt. 

Wer soll das bezahlen?

In den letzten Jahren wurde immer wieder darüber diskutiert, ob und welche Straßen in Hasbergen ausgebaut würden und wie die Kostentragungspflicht ist. Beispiele waren der Ausbau des Plessens, der Stüvestraße und der Straße Zum Ortenbrink.

In den früheren Jahren gab es eine Straßenausbaubeitragssatzung in Hasbergen, die aber nun abgeschafft wurde.

Bedeutet das nun, dass der Ausbau einer Straße kostenfrei für die Anlieger ist? Leider ist dies in Niedersachsen nicht der Fall! Niedersachsen schiebt den „schwarzen Peter“ an die Kommunen, die das in Satzungen regeln sollen.

Wenn diese Satzungen- wie in Hasbergen- abgeschafft werden, gilt wieder Bundesrecht: ein Bürger zahlt nur für die erstmalige Herstellung einer Erschließungsanlage. Der Nachweis, ob eine Straße nur erweitert, erneuert, modernisiert wird, ist insbesondere dann schwierig, wenn es sich um eine ältere Straße handelt. Denn häufig kann der Bürger dann nicht mehr nachweisen, dass er bereits für den Erstausbau bezahlt hat und es sich jetzt nur um eine Modernisierung handelt. Häufig gibt es dann Rechtsstreitigkeiten, denn es geht um sehr viel Geld!

Und wie ist die Lösung? Bereits seit vielen Jahren gibt es die Forderung, dass man in Niedersachsen, ähnlich wie in Baden-Württemberg überhaupt keine Beiträge im diesem Bereich erheben soll! Der Bau oder die Modernisierung einer Straße ist eine Leistung der öffentlichen Hand und damit sollte man den Bürger, der schon Grundsteuern bezahlt, in keinem Fall belasten!

Zu viele Baustellen in der Umgebung!

Ab Mai 2023 geht es los mit dem Umbau der Tecklenburger Straße. Der Landkreis Osnabrück schlägt Umleitungsstrecken vor, die sehr großräumig sind!

Aber als Hasberger überlegt man aktuell, ob es da nicht praktikablere Strecken gibt? Durch die Haslage wird wahrscheinlich ein guter „Schleichweg“ für viele Hasberger und Ohrbecker Richtung Lotte, Westerkappeln und Tecklenburg sein? Derselbe Weg wird vermutlich auch von vielen Steinfurtern genutzt werden?

Aber problematisch wird es für Anwohner der Tecklenburger Straße! Wie sollen sie von Hasbergen nach Gaste gelangen? Über Hellern? Leider ist Hellern schon seit gewisser Zeit Baustelle, wie sich aus obenstehenden Protokoll des „Bürgerforums Hellern“ ergibt.

Auch für Gasteraner, die Richtung Stadt Osnabrück unterwegs sind, gibt es manche Baustelle zu überwinden und das wird auch bis Mitte 2024 so bleiben. Durch Hasbergen werden sie nicht fahren, aber über die Rheiner Landstraße und spätestens an der Blankenburg oder an der Lengericher Landstraße trifft man sich dann wieder! Aktuell ist diese Stausituation an der Lengericher Landstraße ab Höhe der Gaststätte „Hinnah“ unerträglich!

Wir schlagen daher ein besseres Baustellenmanagement vor und eine bessere Abstimmung zwischen Stadt und Landkreis Osnabrück, denn sonst ist bald der Westen Osnabrücks zzgl. des westlichen Landkreises ein unerwünschtes „Baustellennadelöhr“!

Aktuelles zum Thema „Grundsteuer“

Vor allem in der Bildzeitung läuft derzeit eine Kampagne gegen die Grundsteuer. 

1. Grundsteuer: ohne sie geht es nicht!

Die Grundsteuerreform ist keine versteckte Steuererhöhung.Die Reform darf nicht dazu führen, dass die Grundsteuer als solche in Frage gestellt wird. Mit ihr werden bedeutsame Aufgaben und Einrichtungen vor Ort erst ermöglicht.

2. Warum eine Reform der Grundsteuer ?

Das Bundesverfassungsgericht hat 2018 entschieden, dass die bisherige Berechnung der Grundsteuer auf Basis veralteter Einheitswerte verfassungswidrig ist. Bund und Länder mussten daher eine neue Form der Berechnung entwickeln, die auch in Niedersachsen eine neue Bewertung der Grundstücke und Häuser erforderlich macht.

3. Warum überhaupt eine Grundsteuer?

Die Grundsteuer ist eine der wenigen direkten Einnahmequellen der Städte und Gemeinden. Grundstücks- und Hauseigentümer tragen damit zur Finanzierung wichtiger Aufgaben vor Ort bei. Damit wird u.a.die Finanzierung des Straßenbaus abgedeckt. Dies wird vor allen Dingen bei Abschaffung der Straßenausbaugebühren für viele Hauseigentümer eine Rolle spielen.

Drohen jetzt höhere Grundsteuern?

Es war Ziel des Gesetzgebers, eine im Großen und Ganzen aufkommensneutrale Grundsteuerreform zu schaffen.

Bescheide über die Grundbesitzabgaben liegen vor!

Da haben wir es „schwarz auf weiß“-die Bescheide über die Grundbesitzabgaben liegen vor!
Auf Grundlage der Satzungen und Gebühren, die am 15.12.2022 im Hasberger Rat beschlossen wurden, liegen den Hasbergern nun die Bescheide über die Grundbesitzabgaben vor. Im vorab stattgefundenen Umweltausschuss am 5.12.2022 gab es leider keine Diskussion der Fachausschussmitglieder über die Gebührenerhöhung. Dies wäre wichtig gewesen, denn der Vorschlag der Verwaltung lautete:
Erhöhung im Bereich Frischwasser von 1,47 /m³ auf 1,67/ m³ ;
Erhöhung im Bereich Abwasser von 2,93/ m³ auf 3,15/m³!
Die Gebührensteigerung bedeutet für einen Vier- Personen- Haushalt mit einem durchschnittlichen Wasserverbrauch von 160 m³/ Jahr Mehrkosten im Bereich Schmutzwasser von 35,20 € und im Bereich von Frischwasser in Höhe von 32,- €

Die Strompreise fallen!

Nachdem die E- Genossenschaft ihren Betrieb eingestellt hat, begann man als ehemaliger Kunde, Preise verschiedener Stromanbieter zu vergleichen. Eine aufregende Situation, weil man bisher im Alltag eigentlich nur gewohnt war, dass die E- Genossenschaft preiswerte Tarife anbot und man sich nur wenig mit Grundpreisen und Kilowattstunden beschäftigen musste!
Mancher Vertrag kam im Winter 2022 zustande! Bei dem obigen Vertrag eines Stromanbieters vom 15.1.2023 fiel auf, dass es erheblich preiswerter war als Preise aus Winter 2022! Man probierte natürlich sofort aus, ob ein Wechsel in den preiswerteren Tarif möglich sei? Dies wurde telefonisch zugesagt und schriftlich bestätigt
(trotz Zwei- Jahres- Vertrags)!
Damit wurde die monatliche Belastung eines Zwei- Personen- Haushalts umgehend  von 137,- € monatlich auf 97,-€ gesenkt!

Vielleicht überlegen Sie auch noch einmal und vergleichen Preise? Es könnte sich lohnen…

Wie läuft die Arbeit der Tafel ?

Vor einigen Wochen hatten wir die Tafel in der ehemaligen Sparkasse am Ende der Hindenburgstraße in Georgsmarienhütte besucht. Sie ist Außenstelle der Tafel in Osnabrück. Wir waren an einem Freitagmorgen dort, weil an Freitagen immer Spenden angenommen werden. Wir konnten beobachten, wie Eheleute Igelbrink und ihr Team haltbare Lebensmittel in Empfang nahmen. Wir selbst hatten eine Geldspende in Höhe von 400,-€ und einen Blumenstrauß dabei. Frau Igelbrink versprach uns eine Quittung. Diese kam dann gestern in einem netten Dankbrief! Wir konnten genau nachvollziehen, was von unserem Geld gekauft worden war. Wir sind begeistert über diese Transparenz!-

An Montagnachmittag hat die Tafel dann immer geöffnet und die Lebensmittel werden dort verteilt. Leider gibt es für bedürftige Hasberger Bürger aber das Problem, dass die Tafel in Georgsmarienhütte mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer erreichbar ist. Sie bräuchten daher Unterstützung von motorisierten Hasbergern, die sie nach Georgsmarienhütte führen! Wir haben in einem Artikel in der NOZ vom 17.1.2023 einen Aufruf gestartet, dass sich Interessierte bei uns melden sollen. Wir hatten mit der Gemeinde vorab Kontakt und uns abgestimmt: man freut sich dort, wenn es ehrenamtliche Fahrer aus Hasbergen geben würde; Namen von Bedürftigen sind in der Verwaltung durchaus bekannt. 

Übrigens, den Blumenstrauß, den wir zum Dank an Frau Igelbrink für Ihr aufopferungsvolles Engagement überreichen wollten, hat sie nicht selbst behalten! Sie sagte uns, dass der Strauß nun für die Gäste und Mitarbeiter am nächsten Montag leuchten und gute Laune verbreiten würde!

Wir haben uns sehr gefreut über die Einblicke in die Arbeit der Tafel!

Ständig neue Themen- erst Strom, jetzt Breitbandausbau!

Wir freuen uns, dass Hasbergen nun innovative Themen angeht!

Aber leider sind es aktuell zu viele Entscheidungen, die auf die Hasberger Bürger zukommen! Auch die „Drückerkolonnen“ an den Haustüren, die einen teilweise sogar beschimpfen, sind echt störend!


Strom: wir haben nun mehrere Alternativen, zu welchem Stromanbieter wir wechseln und
empfinden es als störend, dass einige Personen aus dem öffentlichen Leben sich zu einseitig für ein Unternehmen einsetzen. Wir brauchen öffentliche Preisvergleiche als Entscheidungshilfe, aber keine einseitigen Auftritte in der Presse und Beeinflussungen!

Breitband: im letzten Sommer begann ein Anbieter mit Informationsveranstaltungen, er hat aber seit 1.1.2023 „Konkurrenz“ bekommen. Uns stört sehr, dass die Leute nun teilweise im Sommer/Herbst 2022 ihren Telefonanbieter wechseln mussten, wenn sie zu dieser –seit letztem Jahr aktiven – Gesellschaft wechseln wollten. Auch die kleinen Schilder im Vorgarten durch diese Firma sind eine Sache, die Privatentscheidungen über den Breitbandanbieter nach außen kommuniziert. Das ist bestimmt mit den Eigentümern der Grundstücke abgestimmt, stellt sich aber als eigenartige Werbestrategie dar! Auch bei diesem Thema würden wir uns wünschen, dass es offizielle Preisvergleiche gäbe! Denn dieser „Tarifdschungel“ zwischen mehreren Anbietern ist für die Hasberger nicht nachvollziehbar.

Spende an das DRK Hasbergen und an die Tafel in Georgsmarienhütte

Als wir feststellten, dass wir einen Gewinn durch unseren Weihnachtsmarktstand erzielt hatten, haben wir überlegt, dass wir mit diesem Geld Gutes tun wollen! Wir wollten einen Teil des Geldes nach Hasbergen und den anderen an eine überregional tätige Institution verschenken und kamen schnell auf das DRK Hasbergen und die Tafel in Georgsmarienhütte.

Nach diesen Spenden haben sich einige an uns gewandt, um zu erfahren, wie unsere rechtliche Struktur ist, d.h. ob wir überhaupt an Vereine spenden dürfen? Wir finden diese Frage durchaus berechtigt, denn Parteien dürfen keine Spenden an Vereine tätigen.

Aber bei uns ist das anders: wir haben uns am 12.2.2022 mit Satzung gegründet und nehmen die Personen nur mit einer persönlichen Unterschrift in unserer Mitgliederkartei auf. Damit erfüllen wir die Erfordernisse einer „BÜRGERVEREINIGUNG“! Wir sind also keine Partei, sondern nur eine Vereinigung freier Bürger. Wir dürfen frei entscheiden, was wir mit unserem Geld machen und an wen wir es verschenken!

Wir freuen uns, dass wir mit in unseren Geldspenden Gutes tun konnten und starten nun froh ins Neue Jahr 2023! Wir wünschen den Lesern unserer Homepage ein erfolgreiches, gesundes und schönes Jahr 2023!

Wir lassen uns ungern beeinflussen!

Aktuell gibt es nicht nur Informationen über die Stromanbieterwahl, sondern auch viele einseitige Beeinflussungen von SWL und EG Wittmund:
1. Im ganzen Ort stehen aktuell Plakate von SWL und liegen Werbeflyer aus. 
2. Am Wochenende gab es das Anschreiben der Energiegenossenschaft Hasbergen mit angehängtem Vertrag der EG Wittmund. 
3. Auch Holger Elixmann, der am 5.12.2022 bei den „Beratungen“ der SWL vormittags in den Vereinsräumen der Spielvereinigung und nachmittags im ehemaligen DRK- Heim zugegen war, und seine verschiedenen Facebook-Posts zum Thema „SWL“ machen uns skeptisch.
Aber eins ist sicher: eine Beeinflussung bzw. DRUCK bringt nichts! Da es vermutlich keine allgemeine Informationsveranstaltung geben wird, informieren wir uns selber per Telefon und aus dem Internet.

Nun ist die Verwirrung komplett!

Am 29.11.2022 gab es einen Artikel in der NOZ über die politischen Hintergründe und Entwicklungen der verschiedenen möglichen Stromanbieter. 
Das ist zwar sehr interessant, aber die Bürger wollen doch wissen, was der Strom kostet und welche rechtlichen Möglichkeiten man nun hat! 
Wir fordern daher eine Bürgerveranstaltung, bei der die Bürger informiert und beraten werden. 

Ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für Hasberger Stromkunden! 

Seit der Versammlung der E- Genossenschaft am 20.11.2022 haben die Hasberger überlegt, wie es jetzt weitergehen kann. In der Versammlung wurde ein neuer Anbieter vorgeschlagen und am heutigen Tag glücklicherweise noch ein Anbieter aus der Region als Versorger. 

Uns freut es sehr, dass der Bürgermeister der Gemeinde Hasbergen Adrian Schäfer tätig geworden ist! Wir können nun frei auswählen zwischen verschiedenen Stromversorgern und das ist in der jetzigen Situation ein großes Geschenk!

Wie geht es jetzt weiter mit der Stromversorgung in Hasbergen?

Seit der außerordentlichen Versammlung am 20.11 2022 ist klar, dass wir weiterüberlegen müssen! Der „Hüggelstrom“ klingt erstmal verlockend, aber ist das Angebot wirklich gut?

Wir vermuten, dass viele Hasberger nicht wissen, dass der avisisierte Stromanbieter keine Preisgarantie abgibt? Das bedeutet, dass der genannte Preis auf der Versammlung tatsächlich nur für einen Monat gültig ist! 

Daher gilt es jetzt genau zu recherchieren, ob und welcher Stromversorger für uns Hasberger der richtige ist!

Braucht Hasbergen ein Museum?

In der Nachbarschaft wie z.B.in Hagen und Holzhausen gibt es so einige kleinere Museen, die gut besucht sind. In Hasbergen gab es früher das Geozentrum, das einige von uns ein letztes Mal im Jahre 2016 besuchten und das jetzt seit einigen Jahren geschlossen ist.

Einige Exponate aus diesem ehemaligen Hasberger Museum sind aktuell im „Kreimer- Selberg- Museum“ und in zwei Containern in der Nähe des Kreishauses untergebracht und suchen dringend einen neuen Aufenthaltsort.

Ein gutes Beispiel für ein Museum, in dem Fossilien ausgestellt sind, haben wir vor längerer Zeit im Kultur – und Heimathaus- Museum in Borgholzhausen an der Freistraße 25 gefunden. Die Öffnungszeiten des Museums sind mittwochs und sonntags von 15 bis 18 Uhr.

Der Ausflug dahin lohnt sich bestimmt und zeigt, dass Fossilien durchaus spannend und informativ sind!

Und täglich grüßt ….die E-Genossenschaft!

Nun ist sie da, die Einladung zur nächsten Jahreshauptversammlung. Diese soll am 20.11.2022 stattfinden ! Aber die Tagesordnung erstaunt uns doch: es geht wieder nur um die „Einstellung des Stromvertriebs“? Aber das STROMNETZ soll weiter von der E-Genossenschaft BETRIEBEN werden?
Das bedeutet, dass ein neuer Stromanbieter seinen Strom quasi durch das Netz leitet und dafür eine Netzgebühr wird zahlen müssen. Und wer zahlt diese Netzgebühr? Vermutlich die Kunden?
Wäre es -falls es zur Einstellung des Stromvertriebs durch die E-Genossenschaft käme -für einen neuen Stromanbieter attraktiver, auch das Stromnetz zu übernehmen?
Wir fragen uns: sollten die Genossen nicht auch darüber abstimmen dürfen, ob der Betrieb des Stromnetzes auch aufgegeben wird?

UWG Hasbergen: was wird uns Bürgern eigentlich noch zugemutet?

Am Mittwoch, den 12.10.2022 hatten wir uns in kleinem Kreise relativ spontan getroffen, um über die aktuellen Sorgen und Probleme in Hasbergen zu diskutieren.

Auslöser unseres Treffens war die Einladung zur außerordentlichen Generalversammlung der E-Genossenschaft vom 26.10.2022, die beabsichtigen, den Stromvertrieb zum 31.1.2023 einzustellen. Wir waren uns einig, dass wir dieses Vorgehen der E-Genossenschaft, die noch vor einigen Wochen von Fusionieren und Kooperieren mit anderen Stromanbietern geschrieben hatten, komplett unmöglich finden. S. Breiwe: „Es zeugt von einer intransparenten und schlechten Öffentlichkeitsarbeit, die Kunden und Mitglieder plötzlich so allein zu lassen.“ Mittlerweile ist die Versammlung der E-Genossenschaft abgesagt worden und nur einige spärliche Erklärungen auf der
Homepage zur Absage der Versammlung abgegeben worden. Auch dieses Verhalten seitens Vorstand und Aufsichtsrat der E-Genossenschaft sind nicht nachvollziehbar!

Neben diesen Sorgen um die Stromversorgung in Hasbergen sollen wir Hasberger uns parallel mit einem neuen Breitbandanbieter, der „teranet“ beschäftigen? Es tut uns leid, aber dieses Thema kommt für viele von uns zur „Unzeit“, denn durch diese neuen Verträge kommen neue Kosten auf uns zu. Unsere Sprecherin Susanne Breiwe hat ihre Skepsis gegenüber diesem neuen Thema der „Breitbandversorgung in Hasbergen“ auch in den sozialen Medien geäußert.

Wir hoffen für uns alle Hasberger, dass bald ruhigere Zeiten kommen? Wir sind gerne weiter bereit, die Themen kritisch zu benennen und mit den Verantwortlichen zu diskutieren!

Negative Überraschung am Morgen nach der Wahl!

Am 10.10.2022 stand in der NOZ eine amtliche Bekanntmachung, die nicht nur uns, sondern wahrscheinlich auch viele andere Hasberger überrascht hat? 

Die E- Genossenschaft teilte mit, dass sie keinen Strom mehr liefert! Für die Kunden und Mitglieder eine absolute Neuigkeit, denn vor einiger Zeit hieß es noch im Brief an die Mitglieder, dass man über „Fusionen“ und „Kooperationen“ nachdenkt. 

Wir konnten die Mitteilung der E- Genossenschaft sowohl in Facebook als auch in der NOZ publik machen und man hört allgemein: die Leute wollen zur Versammlung am 26.9.2022!

Wir wissen, dass es auch andere Stromversorger gibt, aber was kommt preislich auf die Hasberger zu? 

Energie sparen in Hasbergen!

Es gibt viele gute Vorschläge, wie man in Hasbergen Energie sparen kann.

Uns fehlt aber noch die Idee, wie durch komplettes Abschalten von Geräten Strom im
Rathaus eingespart werden kann. Einfach nachts den Stecker ziehen oder auch tagsüber Geräte ausstellen, wenn sie nicht benötigt werden? Der Standby-Modus kostet nämlich auch viel Energie.

Link zum NOZ-Artikel (Login erforderlich):

https://www.noz.de/lokales/hasbergen/artikel/mit-diesen-massnahmen-will-die-gemeinde-hasbergen-energie-sparen-43321639?fbclid=IwAR2l3GXotkTAyQLC6UvV6YDNJmq1QlaaNgvvdCFpeorgZiTiYVZE0OWHlZ8

Der „Hasberger Trugschluss“

So lautete letztes Jahr die Überschrift in einem Artikel der „Osnabrücker Rundschau“. Damals ging es um ein Foto im Bürgermeisterwahlkampf, bei dem die Frage entstand, ob man sich an die damals existierenden Corona-Regeln gehalten hatte!

Leider muss man bis heute feststellen, dass Fotos teilweise unbedacht entstehen. Dazu einige Beispiele aus der aktuellen Zeit:
1. Auf Feiern von Vereinen wird der Vorsitzende mit auf das Foto gebeten, der gar nicht so
schnell darüber nachdenkt, dass damit seine Feierlichkeit parteipolitisch belastet wird.
2. Auf Benefizveranstaltungen fragt eine Person, die eigentlich kein berufliches politisches Amt innehat, nach einem Gruppenfoto mit einem Minister. Der ist dazu gern bereit, aber welcher Eindruck ist für ihn entstanden, mit wem er auf dem Foto zu sehen ist?

Aber was sollen solche Gruppenfotos auf Veranstaltungen eigentlich bedeuten? Zeugt dies von politischen Inhalten oder nur davon, dass man gern feiert? Soll es zeigen, dass man politisch aktiv ist oder stellt sich dort nur ein Freundeskreis dar?

Wir meinen: wenn man politische Ämter hat, sollte man politisch aktiv sein und inhaltlich arbeiten oder interessante politische Veranstaltungen für die Öffentlichkeit anbieten!

Hasbergens erste Fahrradstraße wurde eingeweiht!

Mitte September weihte die Politik – leider ohne den Ideengeber, die „ProFahrradInitiative“- die Fahrradstraße an der „Alten Tecklenburger Straße“ ein.
Wir würden uns wünschen, dass diese Fahrradstraße nicht die letzte in Hasbergen wäre: z.B. an der Schulstraße oder der Niedersachsenstraße sehen viele Hasberger Bürger Bedarf – und das zu Recht!
Aber es sollte noch andere Maßnahmen geben, die die allgemeine Verkehrsberuhigung und Sicherheit für Fahrräder in Hasbergen fördern könnten:
1. Wir denken da z.B. an flächendeckendes Tempo 30 in Hasbergen. 
2. Man sollte so einige „Fahrrad frei“- Schilder beseitigen. Denn häufig müssen Fahrräder gemeinsam mit Fußgängern viel zu schmale Bürgersteige nutzen (Holzhauser Straße; Tecklenburger Straße…).

Dafür war kein Geld da?

Heute gab es ein gutes Angebot der VOS Osnabrück: an einem Informationsstand in Hasbergen/Gaste vor „nah&frisch“ konnte man sich aktuelle Fahrpläne holen und Gespräche führen.
Unsere Sprecherin Susanne Breiwe erwähnte dort, dass sich viele Eltern über unpünktliche Busse und teilweise sogar ausfallenden Busverkehr in Hasbergen bei ihr beschweren.
Seit der Einführung der sog.“Ringlinie“ gibt tatsächlich viele Beschwerden, wurde ihr seitens der VOS bestätigt.
Wir sind uns sicher, dass die Probleme im Bereich der Buslinien und Fahrzeiten schon vor Jahren hätten gelöst werden können, denn man hätte eine Ladestation errichten müssen! Aber dafür gab es wohl keinen politischen Willen oder auch kein Geld?

Wofür steht die UWG Hasbergen?

Wir stehen für eine bürgernahe, ehrliche und transparente Kommunalpolitik in Hasbergen und dem Landkreis Osnabrück. Bürgerbeteiligung, Bürgerbegehren und ggfs. Bürgerentscheide sind dafür Voraussetzung.

Wir möchten regelmäßige Kommunikations- und Bürgerforen mit den Bürgern einrichten. Wir besuchen regelmäßig politische Sitzungen und nehmen an gemeindlichen und sonstigen Veranstaltungen teil. Wir organisieren auch selber Termine mit Politik, Fachleuten und interessanten Referenten. Dabei steht nicht nur die Politik im Vordergrund, sondern auch Besichtigungen und Geselligkeit.

Wir sind selbstbestimmt und entscheiden sachbezogen im Einzelfall. Unser Ziel ist, dass Hasbergen und der Landkreis Osnabrück nicht von Parteipolitik bestimmt werden, denn gute Ideen sollten – egal von welcher Partei sie kommen – unterstützt werden. Wichtig ist, dass sie Hasbergen und den Landkreis weiter bringen und fördern.

Kennt Ihr diesen wundervollen Blick vom „Waldwinkel“ aus?

Ein einmaliges Panorama bietet sich in Richtung „Piesberg“, einige Gebäude in der Stadt Osnabrück sind zu erkennen und dann gibt es noch einen weiten Blick in die schöne Landschaft!
Wir könnten uns gut vorstellen, dass an dieser Stelle ein Panoramabild stünde, das den Besuchern erklären würde, was hier zu sehen ist. Das wäre bestimmt ein touristisches Highlight!

Was wird aus dem „Wulfskotten“?

Wir hatten uns auch so einige Male mit diesem Gebäude beschäftigt und einige Gespräche mit dem Eigentümer geführt. Vielleicht bräuchte der Eigentümer Unterstützung von Politik und/ oder Verwaltung, damit das Gebäude erhalten bleibt?
Es ist sehr schade, wie viele Lokale und alte Gebäude schon nicht mehr existieren, weil der Großteil der Hasberger Politik nur zuschaute. Natürlich ist vieles auch vom Eigenengagement der Eigentümer zu erwarten, aber wenn man ein historisch gewachsenes Dorfbild erhalten will, sollte man sich als Politik auch „einmischen“ . Dazu gibt es einige mögliche Ansätze: Kauf von Gebäuden durch die öffentliche Hand, Suche nach Investoren, Unterstützung bei der Suche nach Nutzungskonzepten, Prüfung, ob Denkmalschutz möglich ist!

Was macht eigentlich unsere Arbeit aus?

Wir haben am 12.2.2022 unsere Satzung beschlossen und darin festgelegt, dass wir keine politische Partei und auch noch kein Verein mit Vorstand sind. Aktuell sind wir einfach eine Gemeinschaft politisch interessierter Bürger. 
Wir treffen uns gern gesellig, aber sind auch politisch und kulturell interessiert.  Unser Fokus liegt auf Hasbergen, daher beteiligen wir uns gern an Hasberger Veranstaltungen und diskutieren über Hasberger Themen. 

Der Landtagswahlkampf beginnt!

Am 6.8.2022 wurden auf den Stellwänden die Plakate befestigt. Die Motive sind scheinbar einfach : ein nettes Gesicht in groß und die Feststellung, um welche Wahl es sich handelt.

Wir haben uns nicht an den Gesprächen beteiligt, ob man in Hasbergen bei der “ Hasberger Plakatvereinbarung“ bleiben soll. 

In den anderen Orten des Landtagswahlkreises 76 gibt es auch auch so einige Vorgaben bzgl. Größen und Standorten. 

Am 9.10.2022 ist die Wahl und wir wünschen den Parteien einen guten und fairen Wahlkampf!

Wie sieht der Ortskern demnächst aus?

In einem anderen Artikel auf unserer Homepage hatten wir bemängelt, dass uns ein öffentlicher Plan am Bauzaun fehlt, auf dem man erkennen kann, welche Gebäude im Ortskern entstehen und wo die Parkplätze liegen. 
In einer Graphik der NOZ aus dem Jahr 2017 haben wir ein gutes Beispiel gefunden. Wenn man diese Darstellung im Ortskern anbringen würde (vielleicht auch im Schaukasten an der Eisdiele?), wären Bürger gut informiert!

Das darf nicht passieren!

Eigentlich nur durch Interesse schaute unsere Sprecherin nochmal nach, was sie zum Thema „Ladestation für Busse“ gesagt hatte in der Ratssitzung am 13.12.2021. Sie schaute ins öffentliche Protokoll der Sitzung- keine Anmerkung dazu!
Sie schaute in ihren Facebook- Post: dort hatte sie sich beschwert, dass sie mit dem Thema „Ladestation für E-Busse“ nur wenig Beachtung gefunden hatte!
Aber dass im öffentlichen Protokoll zur Ratssitzung ihre Kritik- dass man doch in Hasbergen genauso wie in Hagen eine Ladestation für E- Busse hätte einrichten müssen- nicht erwähnt ist, ist nicht tragbar! Es geht uns nicht um unsere Selbstdarstellung bei diesem Thema, aber es sollte doch selbstverständlich sein, dass in Einwohnerfragestunden gestellte Fragen auch im Protokoll veröffentlicht werden?!

Landtagswahlkampf beim Schützenfest in Ohrbeck!

Am 9.10.2022 ist Landtagswahl und die Kandidaten der SPD und CDU waren präsent.Diese Präsenz auf Festen ist bestimmt eine gute Gelegenheit, sich bekannt zu machen.
Wir meinen aber: man sollte den Kandidaten auch die Möglichkeit einer öffentlichen Podiumsdiskussion in Hasbergen anbieten, um sich inhaltlich zu präsentieren!

Was wird aus dem Tomblaineplatz?

Der Tomblaineplatz diente jahrelang als Platz für den Wochenmarkt und für viele Feste. Vielleicht war er etwas „schmucklos“ und es fehlte manche Blume oder auch dekoratives Element? 
Die Hasberger Politik plant nun, manche Veranstaltung auf den Platz vor dem Rathaus zu verlagern. Dazu meinen wir, dass der Rathausvorplatz zu KLEIN sein könnte! Daher ist es wichtig, dass der Tomblaineplatz auch weiter als FREIER, d.h.unbebauter Platz erhalten bleibt!
Aber noch eine weitere Verwendung halten wir für wichtig: falls in den nächsten Jahren ein Durchgang für Fußgänger zwischen Tomblaineplatz und Bahnhof entstehen sollte, benötigt man den Tomblaineplatz auch dringend als Parkplatz! 

Was wird da im Ortskern gebaut?

Diese Frage bekommt man häufig gestellt, wenn man in der Hasberger Eisdiele „Dal Pont“ sitzt. Es gibt am Rande des Bauzauns zwar ein Bauschild mit der Überschrift, dass hier die „Neue Mitte“ bzw. das Rathaus entsteht, aber reicht das?

Uns fehlen aber Erklärungen, um welche Gebäude es sich handelt und wie die Kostensituation ist! Wir meinen: man sollte an den Bauzaun Schilder / Plakate hängen, auf denen die Bürger und Besucher das nachlesen können!

Wir erinnern uns, dass das auch im Wahlkampf als Mittel der „Transparenz“ angesprochen worden war! Ein „Bautagebuch“ im Internet reicht nicht, sondern auch öffentliche und präsente Beschilderungen vor Ort.

Unsere Kreisel sollten schöner aussehen!

Fährt man durch den Ortskern von Lotte, freut man sich über den schön bepflanzen Kreisel. Auch in einigen Orten im Landkreis Osnabrück fällt einem die abwechslungsreiche und bunte Bepflanzung auf.
Leider sehen die Kreisel in Hasbergen nicht derart schön aus. Wir wollen uns an dieser Stelle nicht über die ausführende Firma negativ äußern, denn wir sehen, dass fleißig an den Kreiseln pflegerische Arbeiten ausgeführt werden. Aber vielleicht wäre es ja auch eine Idee, wenn die Bepflanzung in die Hände von Bürgern oder Vereinen gelegt würden? Denn durch bürgerschaftliches Engagement entsteht häufig Gutes und Positives.

Eine echte Alternative zur Kindertagesstätte!

In den Jahren 2016 bis 2019 hatten viele von uns aus Gründen der Kostenersparnis im Bereich der Kindertagespflege mehrere Vorschläge unterbreitet: einen anderen Träger für Hasberger Kindertagesstätten und eine neue Form der Betreuung. Es gab  Gespräche mit der „HHO“ und den Vorschlag eines Waldkindergartens.

Leider fand dies damals keine politische Unterstützung im Rat, auch wenn mehrere von uns bereits ein geeignetes Grundstück im Hüggel gefunden hatten. 

Es wurde aber im Jahr 2019 eine Großtagespflege am Fuße des Hüggels errichtet und mit den Planungen eines Kindergartens begonnen. Im Rat wurde gesagt: „Das ist wohl das Ende Eurer Waldkindergarten-Idee!“

Das finden wir nicht nachvollziehbar, denn ein Waldkindergarten ist eine gute Ergänzung und wir würden uns freuen, wenn der neue Bürgermeister und Rat sich dafür einsetzen würden!

Hasbergen benötigt mehr Stromtankstellen

Das Unterfangen des Unternehmers L.Brauer ist uns schon seit einiger Zeit bekannt und wir hätten und gefreut, wenn sowohl diese Auflademöglichkeit in Gaste als auch an anderen Stellen in Hasbergen wie auf Parkplätzen von Verbrauchermärkten etc. weitere Standorte politisch ermöglicht würden.

Nicht jeder Antrag im Rat ist gut zur Förderung von Anliegen!

In Hasbergen gibt es eine Vielzahl von Bürgern, die sich in Initiativen für sicheren Fahrradverkehr und die Natur einsetzen. Beiden Initiativen war das Thema „Umweltbeauftragter“ ein Anliegen: damit ist nicht etwa der ehrenamtliche Bürger im Gemeinderat, sondern eine hauptamtliche Stelle gemeint. Wenn man sich anschaut, wie viele Gemeinde und Städte solch ein Amt in ihrer Verwaltung haben, ist das Anliegen durchaus berechtigt!
Es kam sogar dazu, dass eine Partei (die „neue CDU“) einen Antrag zu dem Thema
„Umweltbeauftragter“ stellte. Wir bedauern dies sehr und wollen daran erinnern, dass das
Vorschlagsrecht für Stellen im Rathaus doch eher von der Verwaltung selbst kommt? Falls die Politik meint, sich für eine Personalie stark machen zu müssen, um den Wünschen der Initiativen nachzukommen, sollten aber doch vorab die Mehrheiten dafür „stehen“?! Denn ansonsten ist das Anliegen durch die Ablehnung im Rat schnell „erledigt“.
Wir hoffen jetzt, dass die Verwaltung- wie mehrfach in der NOZ und den Sitzungen des Rates zugesichert- das Vorhaben „Umweltbeauftragter“ weiter verfolgt und sich vom aggressiven Umgangston einzelner nicht die gute Laune verderben lässt!

Die Mehrheitsverhältnisse im Hasberger Gemeinderat entsprechen nicht dem Wählervotum!

Im September 2021 waren Kommunalwahlen und das Ergebnis für die Fraktionen war wie folgt: 13 Plätze für die SPD, 9 für die CDU, 4 für die Grünen, 2 für die FDP. Trotzdem hat die SPD in den Ausschüssen die absolute Mehrheit! Wie kommt das?
Das liegt an einer Regelung in der niedersächsischen Kommunalverfassung, das ein Verfahren festgelegt, mit dem das Stimmenverhältnis der Parteien neu bewertet wird: es schwächt die kleineren Parteien! Dadurch hat die FDP Hasbergen in den Ausschüssen kein Stimmrecht, sondern nur ein Recht auf Teilnahme. Damit sieht es in den Fachausschüssen wie folgt aus: SPD 5 Sitze, CDU 3 Sitze und die Grünen 1 Stimme!
Wir sind unparteiisch, müssen aber doch sagen, dass wir uns gefreut hätten, wenn die FDP zumindest 1 Stimme in den Ausschüssen erhalten hätte, denn sie hat immerhin Fraktionsstärke! Wir haben in den letzten Monaten schon einige Abstimmungen und Diskussionen im Hasberger Gemeinderat miterlebt und sind gespannt, wie die Jahre 2022 bis 2026 weitergehen!

Wo bleibt die Einwohnerfragestunde im Protokoll der Gemeinde?

Eigentlich freuen wir uns, dass die Verwaltung nun die Vorlagen zu den Sitzungen des Hasberger Gemeinderates vorab im Ratsinformationssystem veröffentlicht. Damit kann man sich gut auf die Sitzungen vorbereiten. Auch die Protokolle erfolgen recht zeitnah: z.B. ist das Protokoll der Ratssitzung vom 12.12.2021 bereits am 21.1.2022 veröffentlicht worden! Es nennt sich „Öffentliches Beschlussprotokoll“, d.h. die Diskussionen werden nicht dargestellt, sondern nur die Beschlüsse und das Stimmenverhältnis bei den Abstimmungen.
Uns wundert aber das Ende des Protokolls: unter „Mitteilungen und Anfragen“ werden die Themen zwar als Überschriften dargestellt, aber bei der „Einwohnerfragestunde“ entfällt dies gänzlich. Dies bedeutet, dass die Verwaltungen nicht dokumentiert, was von Bürgern gefragt wurde! Dies bedauern wir sehr, denn diese Form der Bürgerbeteiligung verdient genauso wie die Frage der Ratsmitglieder eine kurze inhaltliche Darstellung!

Mehr Transparenz!

Wir haben den Eindruck, dass viele Themen in nicht-öffentlichen Sitzungen besprochen werden: so wurde z.B. in der Ratssitzung am 28.3.2022 zwar lange über die Stelle des Umweltbeauftragten gestritten, dass aber im Haushalt 5 neue Stellen von der Politik bewilligt wurden, wurde in keiner öffentlichen Sitzung diskutiert!
Beim Thema „Flüchtlingssituation der Flüchtlinge aus der Ukraine“ stellte unsere Sprecherin Susanne Breiwe im Finanzausschuss in der Alten Feuerwehr vom 21.3.2022 die Frage, ob Flüchtlinge in Hasbergen angekommen seien und wo sie untergebracht würden. Sie erhielt aber nur einige ausweichende Antworten. Einige Tage später stand in Facebook, dass 12 Betten im Alten DRK-Gebäude aufgestellt würden. Aber warum wurde dies nicht öffentlich in einem Ausschuss oder der Ratssitzung erwähnt?

Mehr Bürgerbeteiligung!

In der aktuellen Geschäftsordnung des Hasberger Gemeinderates steht, dass am Ende der Sitzung eine Einwohnerfrage stattfindet.
Dies kann bei langen Sitzungen bedeuten, dass ein Bürger erst nach einer mehrstündigen Sitzung zu Worte kommt. Da das bestimmt nicht die Bereitschaft der Bürger erhöht, an Sitzungen als Zuhörer teilzunehmen, sind wir der Meinung: es sollte auch am Anfang einer Sitzung die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen. Wir haben daher im Finanzausschuss am 21.3.2022 nachgefragt, ob der Hasberger Gemeinderat über eine Änderung der Geschäftsordnung nachdenken kann?
Zwei Einwohnerfragestunden sind übrigens gar nicht ungewöhnlich: im Kreistag des Landkreises Osnabrück gibt es zwei Einwohnerfragestunden – am Anfang und am Ende der Sitzungen!

Andere Bestattungsformen

Das sog. „Baumgrab“!
Damit ist kein „Friedwald“ gemeint, sondern einzelne Bäume, die bereits auf
Friedhöfen stehen oder noch gepflanzt werden, in deren Wurzelwerk Urnen
beigesetzt werden. Solche Bestattungsform gibt es bereits ganz in der Nähe:
auf dem Heger Friedhof! An die Bäume können dann Platten gesetzt werden,
damit man weiß, wer dort ruht. Es gäbe aber auch eine anonyme
Beerdigungsform: die Urnen werden beigesetzt und es ist nicht erkennbar, an
welchem Baum. Auch dies ist am „Heger Friedhof“ in Osnabrück zu
besichtigen.
Die Hasberger Verwaltung wird dieses Anliegen prüfen!

Kinderbetreuung:

  1. Kann man eine Satzung über die Festlegung von Kindergartenbezirken beschließen, die sich an der Satzung der Schulbezirke orientiert?
  2. Wieviele Kinder gehen in einen Hasberger Kindergarten, obwohl der Wohnort der Eltern nicht in Hasbergen liegt?
  3. Ist ein Waldkindergarten eine sinnvolle Ergänzung für Hasbergen? Interessierte Träger hatten sich in der Vergangenheit bereits gefunden. Die Ortsteile Ohrbeck und Gaste würden sich als Standort eignen.
  4. Bei der Vergabe der Kindergartenplätze in einem Punktesystem sollten ehrenamtliche Tätigkeiten der Eltern berücksichtigt werden.

Die Antworten im Bereich Kinderbetreuung wurden teilweise in der Sitzung des
Familienausschusses vom 14.3.2022 gegeben, andere werden noch geprüft.
Wir werden daher das Protokoll der Sitzung abwarten und den Ausschnitt mit
den Antworten zur Verfügung stellen!