Podiumsdiskussion Nr.2 am 1.9.2026- wer hat gewonnen?

Am 1.9.2026 hatte die NOZ in den Bürgersaal zum Diskussionsabend zwischen Bürgermeister Schäfer und Herausforderer Schirmbeck eingeladen. Das Interesse der Bürger war derart groß, dass eine halbe Stunde vor der Veranstaltung kein Sitzplatz mehr frei war.  

Aus unserer Gruppe waren Janina Westermann, Stefanie Walther, Andreas Westernann und Robert Atkins mit dabei. Sie hatten so manche Frage vorbereitet, die sie auch später am Abend stellen konnten. 

Thematisch ging es sowohl Herrn Kleigrewe von der NOZ als auch den Bürgern um die wichtigen kommunalpolitischen Hasberger Themen. Unsere Vorsitzende Susanne Breiwe, die an dem Abend einen wichtigen kreispolitischen Abend wahrnehmen musste, hatte ihre Fragen vorab per Mail versandt. 

Es wurde nach der Veranstaltung in den sozialen Medien bereits verkündet, wer der Sieger des Abends sei. Die Briefwahlbeteiligung ist auch schon sehr hoch am heutigen 2.9.2026, aber ausgezählt wird erst am 13.9.2026.

Wir sind gespannt….

Beantwortung von Anfragen

Thesen:

  1. Hasbergen soll das GGZ bauen: wir stimmen nicht zu!

Es gibt das neue Rathaus mit Vereinsraum und Bürgersaal und einige Gaststätten und Vereinsräumlichkeiten (DRK z.B.), die man gut für die angedachten Zwecke des GGZ nutzen könnte. Die alte Feuerwehr könnte man als Einstellplatz für Wohnmobile vermieten.

  1. Hasbergen soll ein Bildungsgeld einführen: wir stimmen nicht zu!

Es gibt bereits das Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes für sozial schwache Familien. Mit der „Gießkanne“ an alle Kinder bis zu zwölf Jahren Bildungsgeld auszuzahlen, ist zwar eine nette Geste, überlastet aber den Sozialhaushalt der Gemeinde zu stark.

  1. Neue Baugebiete: wir stimmen zu !

Im Rahmen von kommunaler Bauleitplanung muss der Bedarf eruiert werden, für welche Personengruppen (Familien, Alleinstehende, Paare..) Wohnraum benötigt wird. Um eine Zersiedelung zu verhindern, muss ein Baulückenkataster und Nachverdichtung erfolgen. Man sollte auch ein sog. „Leerstandmanagement“ angehen.

  1. Schuldenabbau- wir stimmen nicht zu!

Hasbergen sollte sich zukunftsorientiert, familienfreundlich und umweltbewusst aufstellen. Projekte wie Fahrradstraßen, Solarparks, aber auch neue Baugebiete und deren Erschließung kosten viel Geld. Wenn neue Gewerbebetriebe und Firmen nach Hasbergen geholt werden, müssen weitere Investitionen in den Breitbandausbau und die Infrastruktur getätigt werden.

  1. Klimaschutz: wir stimmen zu!

Hasbergen sollte öffentliche Gebäude mit Wärmepumpen und Solaranlagen ausstatten und ein Hitzeschutzkonzept für öffentliche Gebäude und Plätze entwickeln. Die Bürger sollten im Bereich von Heizung nicht allein gelassen werden, sondern es sollte ein Nahwärmenetz geschaffen werden. Im Bereich Strom sollten Solarfelder und Windräder –vielleicht organisiert von Bürgergenossenschaften- aufgestellt werden.

  1. Neue Gewerbegebiete- wir stimmen zu!

Hasbergen ist durch die Lage an A 30 und A 1 und einem Bahnhof attraktiv für die Ansiedlungen von Firmen und Gewerbe. Der Beschluss des Gemeinderats für ein Gewerbegebiet kann aber erst nach Bürgerbeteiligung und Prüfung durch Behörden auf allen Ebenen erfolgen. Wenn der Landschaftsschutz entgegensteht, müssen Ausgleichsflächen und Umsiedlung von Tierarten und Wasserschutz erfolgen.

  1. Stärkung des ÖPNV- wir stimmen zu !

Wir sollten uns ein Beispiel an der Situation der Gemeinde Belm nehmen, denn dort wird auch viel Geld in den ÖPNV investiert. Es würde die Attraktivität Hasbergens als Wohnort steigern. Die einzige Gefahr ist, dass damit die Schüler noch besser in die Stadt gelangen und damit unser Schulstandort noch mehr gefährdet würde.

  1. Endausbau aller Straßen- wir stimmen zu !

Vor politischen Beschlüssen sollte man die Bürger zu Gesprächen über den Ausbau und die anfallenden Kosten einladen. Damit die Bürger für den Ausbau der Straße nicht zahlen müssen, sollte die Verwaltung, wenn sie die ehemaligen Gebührenbescheide nicht finden kann, es nicht zu Lasten der Bürger werten. Wir hoffen, dass die Bürger die Erstabrechnungsbescheide finden, um einen kostenfreien Ausbau zu erhalten.

  1. Mehr Veranstaltungen- wir sind dafür!

Weihnachtsmarkt, Weinfest und Hasberger Mahlzeit sind positiv, aber auch die gemeindlichen Seniorenfeiern ein echter Pluspunkt in Hasbergen. Weitere Veranstaltungen sollten regelmäßiger, also mehrfach im Jahr stattfinden, wie z.B. ein Feierabendmarkt oder auch ein Flohmarkt. Wichtig ist dabei, dass diese von Vereinen und Bürgern mit unterstützt werden.

  1. Es sollen Bürgerforen eingerichtet werden. In der Stadt Osnabrück gibt es schon regelmäßige Bürgerforen: der Bürger richtet Fragen an die Verwaltung und diese werden in Sitzungen gemeinsam mit Verwaltung, Experten und Bürgern besprochen. Es geht dabei um kommunale Themen und ist bestimmt bürgerfreundlicher als die Einwohnerfragestunde in Rats- und Fachausschusssitzungen!

Besuch beim Tag der Offenen Tür!

Am Sonntag, den 30.8.2026 war es mal wieder so weit: die Feuerwehr Hasbergen lud ein zum Tag der Offenen Tür. Auf dem Gelände der Feuerwehr konnte man außer der Feuerwehr auch noch mit dem DLRG und DRK Hasbergen und dem THW Osnabrück sprechen. Wir danken allen Rettungsorganisationen für ihren ehrenamtlichen Einsatz! Was wäre wir ohne Euch im Falle eines Brandes, einer Katastrophe, einer Erkrankung oder Gefahr des Ertrinkens? Auch Eure vorbeugenden Maßnahmen im Bereich des Brandschutzes, die Organisation der Blutspendeveranstaltungen und Schwimmkurse sind wichtige Angebote für uns!

Wir danken auch dem THW noch einmal für die Teilnahme und Mitorganisation unserer Veranstaltung im Februar zum Katastrophenschutz. Der volle Bürgersaal hat gezeigt, dass das Thema die Bürger sehr interessiert hat!

13. September 2026- Unbedingt Wählen Gehen!

Die „UWG“ (Unabhängige Wählergemeinschaft) kandidiert im gesamten Landkreis und auch im Wahlbereich 7, zu dem Hagen, Hasbergen und Bad Iburg gehören. Jetzt firmieren wir das einfach um zu „unbedingt wählen gehen“, denn es ist wichtig für den Landkreis und die Gemeinden wie Hasbergen, Hagen und Bad Iburg, einen eigenen UWG- Abgeordneten im Kreistag zu haben. Leider gibt es aktuell weder in Bad Iburg noch in Hagen a.T.W. unabhängige Wählergemeinschaften. Daher haben sich einige Mitglieder der UWG Hasbergen, die persönlichen oder beruflichen Bezug zu allen drei Orten im Wahlbezirk haben, zur Kreistagswahl aufstellen lassen.
Unser inhaltlicher Schwerpunkt ist die Bürgerbeteiligung: wir wollen, dass es Bürgerforen gibt, damit Bürger bessere Möglichkeiten haben, Fragen an die Verwaltung zu stellen. Weiteres Ziel ist die Nachhaltigkeit und die Arbeit unabhängig von Parteidoktrinen. Wir konzentrieren uns auf die Lösung konkreter Probleme vor Ort und kandidieren nur für Gemeinderat und Kreistag, nicht für Land- oder Bundestag.
Unsere Kandidaten heißen (v.l.n.r.): Christel Landwehr, Andreas Westermann, Janina Westermann, Thomas Reuter, Susanne Breiwe, Andrea Pohl, Robert Atkins und Axel Geselbracht!
Wir freuen uns über Ihre Stimmen für die UWG!

Nachhaltigkeit bei Wahlkampfmaterialien ist uns wichtig!

Keine Flyer und Papierwerbung, sondern einen Block mit QR-Code- das reicht, um Bürger zu informieren. Denn dieser QR-Code verweist auf unsere Instagram-Seite, Facebook und unsere Homepage. 

Die Plakate sind aus Papier und nicht aus Plastik. 

Die Kulis aus recyceltem Bambus und die Sattelauflagen aus recyceltem Polyester.

„Es war viel Recherche nach Preisen und Art der Materialien“, so die Vorsitzende Susanne Breiwe, „aber ich glaube, wir haben damit gezeigt, dass wir keinen verschwenderischen Wahlkampf führen wollten.

Und wodurch haben wir das finanziert? Durch Mitgliedsbeiträge und die Einnahmen des Weihnachtsmarktes der letzten Jahre! Das Geld haben wir dann auf unser Sparbuch eingezahlt.

Sonja Geselbracht, unsere Schatzmeisterin führte das Kassenbuch und somit hatten wir eine gute Kontrolle über die diesjährigen Ausgaben. Wenig Geld auszugeben im Wahlkampf, ist für uns auch nachhaltig!

Informationsstand am 29.8.2026

Wir hatten seit März regelmäßig einmal im Monat Stand gemacht. Dieses Wochenende haben wir diese Regel etwas „gebrochen“ und haben nun bereits das 2. Mal im August vor Edeka einen Stand zum Gespräch und Information angeboten. Wir haben dabei erfahren, dass viele Hasberger bereits im Rathaus gewählt oder Briefwahl beantragt hatten.

Die Gespräche mit den Bürgern waren rundum positiv und für uns wurde wieder deutlich, dass ein Stand ein wichtiger Akt der Bürgerinformation ist. Man sollte das daher auch außerhalb von Wahlen- „einfach mal so“ den Bürgern als Gesprächsangebot machen! 

An unserem Stand am 29.8.2026 haben von unserer UWG teilgenommen: Andreas Westermann, Janina Westermann, Susanne Breiwe, Manfred Landwehr und Thomas Reuter. Es ist immer wieder schön, mit so einem großen Team präsent zu sein, weil man dann viele Gespräche parallel führen kann.

Wir waren auf dem Feierabendmarkt in Hagen…

…und finden, das wäre auch eine gute Veranstaltungsidee für Hasbergen!

Am 28.8.2026 fand vorm alten Pfarrheim in Hagen zum ersten Mal ein Feierabendmarkt statt. Er begann um 17 Uhr und als wir dort um 17.30 Uhr eintrafen, war der Platz bereits gut gefüllt. Es gab viele Stände, Musik und tolles Sommerwetter.

Wir haben uns sehr wohl gefühlt auf dem Feierabendmarkt in Hagen und würden uns sehr freuen, wenn man auch in Hasbergen versuchen würde, einen Feierabendmarkt zu veranstalten. Neben Gewerbetrieben und Händlern sollten sich auch Vereine an der Organisation beteiligen!

Podiumsdiskussion mit den Bürgermeisterkandidaten beim Hasberger Gewerbeverein- wie war es?

Am 25.8.2026 fand ein Diskussionsabend mit Adrian Schäfer und Robert Schirmbeck in der Gaststätte „Schirmbeck-Hunsche“ statt. Organisiert hatte den Abend der Hasberger Gewerbeverein. Als Moderator war Marc Overbecke eingeladen. Aber bevor wir jetzt einiges zu den Inhalten schreiben, ein kurzes Vorwort: es war eine sehr gute Idee, beide Kandidaten einzuladen, denn so konnte man „live und in Farbe“ miterleben, wie die beiden Kandidaten als Person auftreten, wie sie Fragen beantworten und welche Antworten sie haben. Als ca. 110 Besucher in den Saal von Schirmbeck-Hunsche strömten, war klar: die Hasberger Bürger fanden das Format klasse und waren neugierig! Wir danken daher vorab dem Gewerbeverein für diese sehr gute Idee!

Der Moderator begann daher den Abend auch gleich mit den Worten: „Solch ein Abend zeigt, dass wir uns in einer gelebten Demokratie befinden!“

Da der einladende Verein der Gewerbeverein war, ging es inhaltlich meist um Fragen zum Thema „Gewerbe“: um den Bahnhof „West und wie sich die dortige Gewerbefläche weiterentwickelt. Um die Zusammenarbeit der Gemeinde Hasbergen mit der OLEG und der WIGOS. Die CDU stellte wieder ihrer Forderung nach einem Wirtschaftsförderer, der im Rathaus Hasbergen angesiedelt würde, auf. Adrian Schäfer antwortete dazu, dass die WIGOS ausreichend Kompetenz habe und auch mehrere Personen für diese Aufgabe. Es wurde über den Gewerbesteuerhebesatz gesprochen und dass man vermute, dass angesichts der guten wirtschaftlichen Lage eine Anhebung in den nächsten Jahren nicht nötig sei. Auch der Ausbau der A30 und die eventuell folgende Aufstellung von Lärmschutzwänden spielte eine Rolle. Schließlich kam man zu einzelnen Punkten wie: Hüggeltaler, Gemeindegutschein und einer möglichen Gewerbeschau. Die Forderung nach einem Gewerbefrühstück wurde besprochen. Auch die Rolle verschiedener Firmen für die gute wirtschaftliche Lage wurde angesprochen und ob es vielleicht zu viel Abhängigkeit von den Amazonenwerken gäbe? Ob weitere Firmen in Hasbergen sich ansiedeln wollen und wo das möglich sei, war auch ein wichtiges Thema.

Die Fragen wurden von den Kandidaten ausführlich beantwortet, aber natürlich auch mit dem eigenen „Zungenschlag“ oder eigenen Lösungsvorschlägen. Man konnte sich daher ein gutes Bild machen und wir hatten den Eindruck, dass die Tendenz, welcher Kandidat den Abend besser „meisterte“ durchaus klar war. Aber wir fänden das jetzt unfair, darüber zu schreiben und überlassen es den anwesenden Bürgern, sich eine Meinung zu bilden.

Es gibt übrigens noch einen weiteren Diskussionsabend mit den Kandidaten: er findet am 1.9.2026 im Bürgersaal ab 19 Uhr statt. Dann werden allgemeinere Themen angesprochen. Man kann auch dem Moderator, Herrn Johannes Kleigrewe unter j.kleigrewe@noz.de Fragen vorab zuschicken.

Es war was los in Hasbergen!

Am Sonntag, den 23.8.2026 gab es zwei Flohmärkte in direkter Nachbarschaft in Hasbergen: einen am Kirchberg von den Nachbarn des Kirchbergs und der andere am Rathaus von verschiedenen Ausstellern. 

Das Wetter passte hervorragend, es war strahlender Sonnenschein!

Wir haben uns als UWG vormittags um 11 Uhr am Kirchberg getroffen und waren dort in den Straßen des Kirchbergs unterwegs! Zuerst waren wir am Wohnheim der HHO, das erfreulicherweise wieder am Flohmarkt teilnahm! Jasmin Stanke fand dort ein schönes Tuch und Christel Landwehr auch einige nette Sachen.

Wir gingen dann zu Kassners und Familie Walther, die zu den Mitorganisatoren des Flohmarkts gehören. Wir möchten dem Orga- Team herzlich gratulieren zum gut gelungenen Flohmarkt! S.Breiwe: „Ich habe mitbekommen, wieviele Gespräche mit dem Hasberger Rathaus und vorbereitende Treffen für Flyer, Pressearbeit u.v.m.nötig waren- das war eine beeindruckende ehrenamtliche Leistung!

Wir sind nach dem Rundgang über den Kirchbergflohmarkt noch auf dem Hüggelplatz gewesen und haben über das große Angebot gestaunt. Manfred Landwehr meinte,als er den gut gefüllten Hüggelplatz sah:“ Ich glaube, ganz Hasbergen ist hier unterwegs!“

Welchen Kandidaten unterstützt die UWG bei der Kommunalwahl am 13.September 2026?

Am 13.9.2026 werden nicht nur Kreistag und Gemeinderat gewählt, sondern es steht auch der Bürgermeister von Hasbergen und die Landrätin zur Wahl. Es gibt in Hasbergen zwei Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters: beide wurden von Parteien aufgestellt. Da wir unabhängig und überparteilich sind, unterstützen wir keinen der Kandidaten offiziell, sondern überlassen es unseren Mitgliedern, wen sie wählen und geben keine Wahlempfehlung ab. 

Landratskandidaten gibt es sogar sechs, von denen fünf von Parteien aufgestellt wurden. Frau Kebschull, die derzeizige Landrätin, wurde von keiner Partei nominiert, ist aber Mitglied bei den „Grünen“. Daher gilt sie für uns nicht als „unabhängig“. Also geben wir auch hier keine Empfehlung ab!

Das Foto unseres Treffens mit Bürgermeister Schäfer und Landrätin Kebschull beim „Straßenfest“ auf dem Hüggelplatz am 21.8.2026 zeigt, dass wir uns mit beiden Amtsinhabern freundlich zum Foto aufstellen und davor und danach gute Gespräche geführt haben. Für uns ist klar: wir sind gespannt auf (Stich-)Wahlergebnisse und werden uns mit den Mehrheitsentscheidungen der Bürger arrangieren!