Was bedeutet Listenplatz 1?

Bei den Kreistagswahlen 2026 fällt eines auf: aus Hasbergen hat nur Susanne Breiwe den 1.Platz auf den Kreistagslisten bekommen. Alle anderen Hasberger Kreistagskandidaten der anderen Parteien stehen auf hinteren Plätzen oder auch nur Platz 2 oder 3.

Wie man aus anderen Parteien erfährt, wissen diese, dass wahrscheinlich nur Platz 1 eine gute Chance hat, in den Kreistag zu kommen.

Damit Hasbergen auch im Kreistag vertreten ist, wählt Susanne Breiwe, Listenplatz 1 auf dem Stimmzettel für die Kreistagswahl!!

Beantwortung von Anfragen

Thesen:

  1. Hasbergen soll das GGZ bauen: wir stimmen nicht zu!

Es gibt das neue Rathaus mit Vereinsraum und Bürgersaal und einige Gaststätten und Vereinsräumlichkeiten (DRK z.B.), die man gut für die angedachten Zwecke des GGZ nutzen könnte. Die alte Feuerwehr könnte man als Einstellplatz für Wohnmobile vermieten.

  1. Hasbergen soll ein Bildungsgeld einführen: wir stimmen nicht zu!

Es gibt bereits das Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes für sozial schwache Familien. Mit der „Gießkanne“ an alle Kinder bis zu zwölf Jahren Bildungsgeld auszuzahlen, ist zwar eine nette Geste, überlastet aber den Sozialhaushalt der Gemeinde zu stark.

  1. Neue Baugebiete: wir stimmen zu !

Im Rahmen von kommunaler Bauleitplanung muss der Bedarf eruiert werden, für welche Personengruppen (Familien, Alleinstehende, Paare..) Wohnraum benötigt wird. Um eine Zersiedelung zu verhindern, muss ein Baulückenkataster und Nachverdichtung erfolgen. Man sollte auch ein sog. „Leerstandmanagement“ angehen.

  1. Schuldenabbau- wir stimmen nicht zu!

Hasbergen sollte sich zukunftsorientiert, familienfreundlich und umweltbewusst aufstellen. Projekte wie Fahrradstraßen, Solarparks, aber auch neue Baugebiete und deren Erschließung kosten viel Geld. Wenn neue Gewerbebetriebe und Firmen nach Hasbergen geholt werden, müssen weitere Investitionen in den Breitbandausbau und die Infrastruktur getätigt werden.

  1. Klimaschutz: wir stimmen zu!

Hasbergen sollte öffentliche Gebäude mit Wärmepumpen und Solaranlagen ausstatten und ein Hitzeschutzkonzept für öffentliche Gebäude und Plätze entwickeln. Die Bürger sollten im Bereich von Heizung nicht allein gelassen werden, sondern es sollte ein Nahwärmenetz geschaffen werden. Im Bereich Strom sollten Solarfelder und Windräder –vielleicht organisiert von Bürgergenossenschaften- aufgestellt werden.

  1. Neue Gewerbegebiete- wir stimmen zu!

Hasbergen ist durch die Lage an A 30 und A 1 und einem Bahnhof attraktiv für die Ansiedlungen von Firmen und Gewerbe. Der Beschluss des Gemeinderats für ein Gewerbegebiet kann aber erst nach Bürgerbeteiligung und Prüfung durch Behörden auf allen Ebenen erfolgen. Wenn der Landschaftsschutz entgegensteht, müssen Ausgleichsflächen und Umsiedlung von Tierarten und Wasserschutz erfolgen.

  1. Stärkung des ÖPNV- wir stimmen zu !

Wir sollten uns ein Beispiel an der Situation der Gemeinde Belm nehmen, denn dort wird auch viel Geld in den ÖPNV investiert. Es würde die Attraktivität Hasbergens als Wohnort steigern. Die einzige Gefahr ist, dass damit die Schüler noch besser in die Stadt gelangen und damit unser Schulstandort noch mehr gefährdet würde.

  1. Endausbau aller Straßen- wir stimmen zu !

Vor politischen Beschlüssen sollte man die Bürger zu Gesprächen über den Ausbau und die anfallenden Kosten einladen. Damit die Bürger für den Ausbau der Straße nicht zahlen müssen, sollte die Verwaltung, wenn sie die ehemaligen Gebührenbescheide nicht finden kann, es nicht zu Lasten der Bürger werten. Wir hoffen, dass die Bürger die Erstabrechnungsbescheide finden, um einen kostenfreien Ausbau zu erhalten.

  1. Mehr Veranstaltungen- wir sind dafür!

Weihnachtsmarkt, Weinfest und Hasberger Mahlzeit sind positiv, aber auch die gemeindlichen Seniorenfeiern ein echter Pluspunkt in Hasbergen. Weitere Veranstaltungen sollten regelmäßiger, also mehrfach im Jahr stattfinden, wie z.B. ein Feierabendmarkt oder auch ein Flohmarkt. Wichtig ist dabei, dass diese von Vereinen und Bürgern mit unterstützt werden.

  1. Es sollen Bürgerforen eingerichtet werden. In der Stadt Osnabrück gibt es schon regelmäßige Bürgerforen: der Bürger richtet Fragen an die Verwaltung und diese werden in Sitzungen gemeinsam mit Verwaltung, Experten und Bürgern besprochen. Es geht dabei um kommunale Themen und ist bestimmt bürgerfreundlicher als die Einwohnerfragestunde in Rats- und Fachausschusssitzungen!

Welchen Kandidaten unterstützt die UWG bei der Kommunalwahl am 13.September 2026?

Am 13.9.2026 werden nicht nur Kreistag und Gemeinderat gewählt, sondern es steht auch der Bürgermeister von Hasbergen und die Landrätin zur Wahl. Es gibt in Hasbergen zwei Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters: beide wurden von Parteien aufgestellt. Da wir unabhängig und überparteilich sind, unterstützen wir keinen der Kandidaten offiziell, sondern überlassen es unseren Mitgliedern, wen sie wählen und geben keine Wahlempfehlung ab. 

Landratskandidaten gibt es sogar sechs, von denen fünf von Parteien aufgestellt wurden. Frau Kebschull, die derzeizige Landrätin, wurde von keiner Partei nominiert, ist aber Mitglied bei den „Grünen“. Daher gilt sie für uns nicht als „unabhängig“. Also geben wir auch hier keine Empfehlung ab!

Das Foto unseres Treffens mit Bürgermeister Schäfer und Landrätin Kebschull beim „Straßenfest“ auf dem Hüggelplatz am 21.8.2026 zeigt, dass wir uns mit beiden Amtsinhabern freundlich zum Foto aufstellen und davor und danach gute Gespräche geführt haben. Für uns ist klar: wir sind gespannt auf (Stich-)Wahlergebnisse und werden uns mit den Mehrheitsentscheidungen der Bürger arrangieren!

Vergesst die Bewohner der Altenheime nicht!

Am 21.8.2026 fand der Tag der Offenen Tür im Haus „Zur Rothenburg“ statt. Thomas Reuters Mutter Christa wohnt dort und daher war es für Thomas Reuter und Susanne Breiwe selbstverständlich, dort hinzugehen. Susanne Breiwe: „Als UWG sind wir dort regelmäßig zum Tag der Offenen Tür, weil man dabei ganz zwanglos mit Mitarbeitern, Bewohnern und deren Familien ins Gespräch kommt!“

Thomas Reuter hat an dem Nachmittag  seiner Mutter erklärt, dass er auf dem Wahlzettel für den Kreistag steht: „Ich wohne zwar in Holzhausen, darf aber bei einer Kreistagswahl im gesamten Landkreis kandidieren. Da unsere Familie ihre Wurzeln in Hagen a.T.W. hat, trete ich für die UWG im Wahlbereich 7 an. Dazu gehören Hagen, Hasbergen, Bad Iburg!“

Wir hoffen, dass auch im Haus „Zur Rothenburg“ einige ältere Menschen wählen und dabei von Mitarbeitern und Familie unterstützt werden? Denn das Wahlrecht gehört zur Demokratie! 

Wofür stehen wir?

Die wichtigste Säule unseres Handelns ist die „Bürgerbeteiligung“. Diese politische Teilhabe von Bürgern zeigt sich für uns an verschiedenen Beispielen und Forderungen: 

1. Bürgerforen: diese Veranstaltungen finden in Osnabrück und vielen anderen Städten und Gemeinden statt. Darin können Bürger zu wichtigen Themen in ihrer Gemeinde Fragen stellen und bekommen von Verwaltung und Experten in einer öffentlichen Veranstaltung Antworten.

2. Transparenz: rechtzeitige und umfassende Information der Bürger über anstehende Ratsentscheidungen und Großprojekte.

3. Sachpolitik statt Fraktionszwang: Entscheidungen sollen im Dialog mit den Betroffenen vor Ort getroffen werden.

4. Stärkung direkter Demokratie: Förderung von Bürgerbegehren, Einwohneranträgen und öffentlichen Befragungen.

5. Externe Sachverständige: Berufung von fachkundigen Bürgern oder Vertretern lokaler Institutionen als beratende Mitglieder in kommunalen Ausschüssen

6. Frühzeitige Projektbeteiligung: Einbindung der Bevölkerung bei der Verkehrsplanung, dem Straßenausbau, der Ausweisung von Gewerbegebieten, noch bevor finale Beschlüsse getätigt werden.

7.Finanzielle Teilhabe: Unterstützung von Modellen wie Bürgerwindparks oder lokalen Energiegenossenschaften, bei denen Bürger direkt investieren oder mitbestimmen können.

Reaktivierung von Bahnstrecke zwischen Hasbergen und Georgsmarienhütte für Personennahverkehr!

Am 6.6.2026 gab es ein außergewöhnliches Erlebnis an der „Haltestelle“ Augustaschacht. Damit meinen wir nicht, dass Susanne Breiwe und Manfred Landwehr auf Steinen saßen und lachten. 

Sie warteten aufs Vorbeifahren des Zuges! Denn am Samstag, den 6.6.2026 fuhr ein Zug mit Personen vorbei! Das ist in heutigen Tagen eine Seltenheit, war aber früher folgendermaßen: man konnte von Hasbergen nach Georgsmarienhütte mit dem Zug fahren! Es gab verschiedene Haltestellen wie Wulfskotten oder Pattkenhof in Holzhausen. Das war für Schüler und Berufstätige eine sehr gute Möglichkeit, zur Schule oder Arbeit zu gelangen.

Aktuell gibt es zwar die Buslinie 452, mit der man von Hasbergen nach Georgsmarienhütte gelangen kann, aber wie lange noch?

Wir würden uns daher freuen, wenn die Personenbeförderung über die Schienen/ per Zug nach Georgsmarienhütte reaktiviert würde.

Ein Feierabendmarkt in Hasbergen?

Mit Wehmut erinnern sich Hasberger an unseren früheren Wochenmarkt: er fand immer Donnerstagnachmittag auf dem Tomblaineplatz statt und hatte Anbieter, die teilweise seit Jahrzehnten daran beteiligt waren.

Aber die Gesellschaft hat sich verändert und viele arbeiten ganztägig, so dass ein Nachmittagstermin für einen Wochenmarkt nicht mehr sinnvoll erschien. In der der Region bieten bereits Osnabrück und Leeden Feierabendmärkte an. In Hagen a.T.W. wird dies aktuell auch politisch diskutiert. 

Wir denken, dass solch ein Ort zum Feiern, Einkaufen und Begegnen auch etwas für Hasbergen sein könnte? Als Ort könnte sich der Rathausplatz anbieten- dies wurde beim Bau des Rathauses für den Hüggelplatz auch so vorgeschlagen, aber noch nicht umgesetzt! 

Welcher Wochentag in Betracht käme, hängt natürlich -auch- von den umliegenden Gemeinden ab! In Leeden ist z.B. der Feierabendmarkt am Dienstag, in Hagen wird der Donnerstag diskutiert. Vielleicht wäre dann in Hasbergen der Mittwoch oder Freitag für den Feierabendmarkt gut?

Womit beschäftigen wir uns als UWG?

Mit Themen aus dem Leben! 

Dazu gehört vieles zum Thema „Auto“: Staus durch Straßensperrungen, Parkplatzsituation, Ladesäulen, Sicherheit im Straßenverkehr u.v.m.! Ob die Sperrung am Kirchberg, die Verkehrssituation an der Osnabrücker Straße und Berliner Straße, rechtliche Situationen an Ladesäulen am Hellerner Weg- das sind Dinge, die die Hasberger sehr beschäftigen. 

Wir können die Spritpreise nicht beeinflussen und auch keine Staus verhindern. Aber Dienste als Schülerlotsen, Informationen zu Ladesäulen und Vorschläge an die Verwaltung und Hasberger Politik sind unserer Meinung nach gute Optionen, um zu helfen oder zu unterstützen.

Straßensperrung am Kirchberg- muss das sein?

Zu diesem Thema gibt es verschiedene Meinungen.

Und welche Behörde die Sperrung entschieden hat, ist auch eine wichtige politische Frage.

Aber ein rechtliches Problem müssen wir doch erwähnen: man muss bei vorübergehenden Straßensperrungen immer die Anwohner informieren und ggfs.mit ihnen diskutieren, ob es nicht andere Entscheidungen geben könnte.

Diese rechtliche Einschätzung zeigt, dass man als Verwaltung auch Bürger mit einbeziehen muss. Das ist wichtig, denn die Anwohner sind direkt betroffen!

Ist das bei der Sperrung der Martin-Luther-Straße und vom Kirchberg geschehen? Diese Frage können nur die Anwohner beantworten….