Beantwortung von Anfragen

Thesen:

  1. Hasbergen soll das GGZ bauen: wir stimmen nicht zu!

Es gibt das neue Rathaus mit Vereinsraum und Bürgersaal und einige Gaststätten und Vereinsräumlichkeiten (DRK z.B.), die man gut für die angedachten Zwecke des GGZ nutzen könnte. Die alte Feuerwehr könnte man als Einstellplatz für Wohnmobile vermieten.

  1. Hasbergen soll ein Bildungsgeld einführen: wir stimmen nicht zu!

Es gibt bereits das Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes für sozial schwache Familien. Mit der „Gießkanne“ an alle Kinder bis zu zwölf Jahren Bildungsgeld auszuzahlen, ist zwar eine nette Geste, überlastet aber den Sozialhaushalt der Gemeinde zu stark.

  1. Neue Baugebiete: wir stimmen zu !

Im Rahmen von kommunaler Bauleitplanung muss der Bedarf eruiert werden, für welche Personengruppen (Familien, Alleinstehende, Paare..) Wohnraum benötigt wird. Um eine Zersiedelung zu verhindern, muss ein Baulückenkataster und Nachverdichtung erfolgen. Man sollte auch ein sog. „Leerstandmanagement“ angehen.

  1. Schuldenabbau- wir stimmen nicht zu!

Hasbergen sollte sich zukunftsorientiert, familienfreundlich und umweltbewusst aufstellen. Projekte wie Fahrradstraßen, Solarparks, aber auch neue Baugebiete und deren Erschließung kosten viel Geld. Wenn neue Gewerbebetriebe und Firmen nach Hasbergen geholt werden, müssen weitere Investitionen in den Breitbandausbau und die Infrastruktur getätigt werden.

  1. Klimaschutz: wir stimmen zu!

Hasbergen sollte öffentliche Gebäude mit Wärmepumpen und Solaranlagen ausstatten und ein Hitzeschutzkonzept für öffentliche Gebäude und Plätze entwickeln. Die Bürger sollten im Bereich von Heizung nicht allein gelassen werden, sondern es sollte ein Nahwärmenetz geschaffen werden. Im Bereich Strom sollten Solarfelder und Windräder –vielleicht organisiert von Bürgergenossenschaften- aufgestellt werden.

  1. Neue Gewerbegebiete- wir stimmen zu!

Hasbergen ist durch die Lage an A 30 und A 1 und einem Bahnhof attraktiv für die Ansiedlungen von Firmen und Gewerbe. Der Beschluss des Gemeinderats für ein Gewerbegebiet kann aber erst nach Bürgerbeteiligung und Prüfung durch Behörden auf allen Ebenen erfolgen. Wenn der Landschaftsschutz entgegensteht, müssen Ausgleichsflächen und Umsiedlung von Tierarten und Wasserschutz erfolgen.

  1. Stärkung des ÖPNV- wir stimmen zu !

Wir sollten uns ein Beispiel an der Situation der Gemeinde Belm nehmen, denn dort wird auch viel Geld in den ÖPNV investiert. Es würde die Attraktivität Hasbergens als Wohnort steigern. Die einzige Gefahr ist, dass damit die Schüler noch besser in die Stadt gelangen und damit unser Schulstandort noch mehr gefährdet würde.

  1. Endausbau aller Straßen- wir stimmen zu !

Vor politischen Beschlüssen sollte man die Bürger zu Gesprächen über den Ausbau und die anfallenden Kosten einladen. Damit die Bürger für den Ausbau der Straße nicht zahlen müssen, sollte die Verwaltung, wenn sie die ehemaligen Gebührenbescheide nicht finden kann, es nicht zu Lasten der Bürger werten. Wir hoffen, dass die Bürger die Erstabrechnungsbescheide finden, um einen kostenfreien Ausbau zu erhalten.

  1. Mehr Veranstaltungen- wir sind dafür!

Weihnachtsmarkt, Weinfest und Hasberger Mahlzeit sind positiv, aber auch die gemeindlichen Seniorenfeiern ein echter Pluspunkt in Hasbergen. Weitere Veranstaltungen sollten regelmäßiger, also mehrfach im Jahr stattfinden, wie z.B. ein Feierabendmarkt oder auch ein Flohmarkt. Wichtig ist dabei, dass diese von Vereinen und Bürgern mit unterstützt werden.

  1. Es sollen Bürgerforen eingerichtet werden. In der Stadt Osnabrück gibt es schon regelmäßige Bürgerforen: der Bürger richtet Fragen an die Verwaltung und diese werden in Sitzungen gemeinsam mit Verwaltung, Experten und Bürgern besprochen. Es geht dabei um kommunale Themen und ist bestimmt bürgerfreundlicher als die Einwohnerfragestunde in Rats- und Fachausschusssitzungen!